Beim Traditionsanlass des Bergrennens Martigny-Mauvoisin konnte ich auf wunderschöne Art den Tagessieg einfahren! Schon kurz nach dem Start gab es immer wieder Attacken aus dem Feld herraus. Als sich nach rund 10km eine zweier Spitzengruppe mit Bernhard Oberholzer und einem CMC-Fahrer bildete, versuchte ich einen kurzen Moment später zu diesen aufzuschliessen. Mit einem anstrengenden Kraftakt fuhr ich die Lücke zu. Im Schlepptau dabei hatte ich einen weiteren CMC-Fahrer. Zu viert nahmen wir den Rest der Strecke (weitere 10km flach und danach 16km Aufstieg) in Angriff. Bis zum Beginn der Steigung nach Lourtier waren wir noch alle zusammen. Danach erhöhte ich den Rhythmus und konnte ziemlich schnell den richtigen Tritt finden. Mit einem komfortablen Vorsprung von 1min 30sek erreichte ich das Ziel in Mauvoisin. Da es sich in diesem Jahr jedoch um eine Jubiläumsaustragung (40. Austragung!) handelte, durften/mussten wir einen zweiten Durchgang absolvieren. Dieser wurde im Verfolgungsmodus durchgeführt. Da ich wirklich gute Beine hatte, konnte ich auch am Nachmittag überzeugen und so einen wunderschönen Solosieg einfahren. Ebenfalls eine tolle Leistung zeigte mein Teamkollege Roger Devittori. Er konnte den guten 3.Platz herausfahren (und das im zarten Alter von 41 Jahren!!!). Das Rennen im Wallis war auch im Hinblick auf das kommende Wochenende (Berg SM) ein sehr wichtiger Test.
15.07.2010 Super Rhythmus
Am vergangenen Wochenende konnte ich eine eindrückliche Vorstellung beim Bergrennen Sierre-Nax zeigen. Ich fühlte mich von Beginn des Rennens stark und spührte, dass ich an diesem Tag einen guten Wettkampf absolvieren könnte. Bereits am ersten von vier Aufstiegen erhöhte ich den Rennrhythmus und konnte so einige starke Fahrer distanzieren. Schliesslich war die zweite Steigung die Entscheidende. Nach einer weiteren Tempoverschärfung war ich noch mit Elias Schmäh an der Spitze des Rennens. Da der drittplatzierte Fahrer (Nicolas Schnyder) wie Schmäh für das gleiche Team fährt, lag es an mir das Tempo hoch zu halten. Da das Ziel etwas weiter unten war als im vergangenen Jahr (ungefähr 300m) und leider keine Markierungen am Strassenrand zu sehen waren, lancierte ich den Sprint leider etwas zu früh. Ich bin mit dieser Leistung, meinem 2. Platz, aber trotzdem sehr zufrieden. Es zeigt mir, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.
07.07.2010 Gute Trainingswochen
Meine Verletztung (Schlüsselbein) hat nun definitiv keine "grössere" Beeinträchtigung mehr auf meinen Trainingsalltag und Inhalt. Bei der letzten ärztlichen Konsultation vom vergangenen Montag hat sich herausgestellt, dass die Bruchstelle wieder sauber zusammen gewachsen ist. Juhuuui!!! Natürlich kann ich noch nicht 100kg hochheben (was sonst ja absolut kein Problem für mich wäre :-) aber alle Bewegungen auf die ich im Alltag angewiesen bin, sind wieder normal durchfürbar. Bei optimalen Temperaturen und genial schönem Wetter konnte ich in den vergangenen zwei Wochen trainieren. Natürlich habe ich auch an meiner Grundlagen-Ausdauer gearbeitet und bin dafür diverse Alpen-Pässe abgefahren. Meine Formentwicklung hat sich nun kontinuierlich verbessert. Jetzt hoffe ich, dass ich mit den kommenden Renneinsätzen auch wieder die nötige Rennhärte bekomme.
08.06.2010 Erste Versuche auf dem Rennrad
Nachdem ich am vergangenen Samstag in Zug mein Schlüsselbein gebrochen hatte, ist mir einmal mehr klar geworden wie sehr alles an einem "seidenen Faden" hängt. Es muss alles perfekt zusammenspielen damit man gesund und verschont bleibt! Ob es Schicksal oder Bestimmung gibt möchte ich nicht hier auf meiner Homepage diskutieren - das wäre mir zu esotherisch und zu wenig rational! Aber: Wenn man bedenkt, was passiert wäre, wenn ich z.B. 10Sekunden später zu Hause abgefahren wäre... schliesslich kann ich das Vergangene auch nicht ändern. Deshalb schaue ich jetzt umso genauer und motivierter in die Zukunft. Bei meiner ersten Trainingsfahrt im Freien, welche ich am vergangenen Freitag absolviert hatte, spührte ich jede kleine Unebenheit auf der Strasse. Deshalb habe ich mich entschieden über das Wochenende nochmals auf der Rolle zu trainieren. Heute, 10 Tage nach dem Unfall, geht es mir eigentlich den Umständen entsprechend sehr gut. Bei meiner heutigen Trainingsfahrt fühlte sich meine Schulter schon sehr viel stärker an. Natürlich muss ich noch auf vieles verzichten. So z.B. auf lange Aufstiege bei denen ich aus dem Sattel muss. Das fühlt sich nämlich noch sehr schmerzhaft an in meiner Schulter (durch die Zugphase der Arme!). Sprinten geht natürlich auch nicht. Ebenso muss ich auf das Festhalten am unteren Lenkergriff verzichten. Doch ich bin sehr optimistisch, dass sich diese "Kinderkrankheiten" von Tag zu Tag nun verbessern werden. Die nächste Routineuntersuchung beim Arzt findet am kommenden Freitag statt. Die Untersuchung von gestern, Montag, war schon mal gut. Hoffe sehr, dass die Genesung in den kommenden Tagen und Wochen mit gleichstarken Verbesserungen vor sich geht.
29.05.2010 Velounfall - Schlüsselbeinfraktur zur Folge
Am Samstag war ich in der Stadt Zug (Grabenstrasse) in einen Velounfall verwickelt! Als ich gerade daran war an einer stehenden Kolonne rechts vorbeizufahren, hat eine Automobilistin (welche rechts auf dem Trottoir parkiert hatte) unglücklicherweise die Fahrertüre plötzlich geöffnet. Beim Öffnen ragte ihre Autotüre so auf die Strasse, dass ich absolut keine Chance hatte zu reagieren. Als Folge fiel ich zu Boden und verspührte einen starken aber punktuellen Schmerz in meiner Schulter (-gelenk). Nach einer kurzen Einvernahme der Polizei wurde ich anschliessend vom Rettungsdienst der Stadt Zug ins Kantonsspital nach Baar transferiert. Die Diagnose der Ärzte: Schlüsselbeinbruch (links), wobei es sich um einen "einfachen" Bruch handelt (keine Zersplitterung des Knochens). Am kommenden Sonntag hätte ich mit der Schweizer Nationalmannschaft (Auswahl) am Profi-Strassenrennen GP Gippingen teilnehmen können. Leider muss ich nun auf den Start verzichten! In den kommenden Tagen sollte ich nach dem Rat der Ärzte vorerst keine sportlichen Aktivitäten ausführen. Anschliessend folgt eine zwei- bis dreiwöchige Aufbauphase. Ich hoffe sehr, dass ich bis zur Schweizermeisterschaft Ende Juni wieder ins Renngeschehen eingreiffen kann.
17.05.2010 Olé - ein tolles Rennen mit super Teamleistung vom VC Mendrisio
Nach dem guten Rennen vom Donnerstag in Bristen hatte ich viel Moral und eine gute Form mit an den Start vom GP Cham-Hagendorn gebracht. Der Wettkampf im Kanton Zug wurde über 160km ausgetragen. Dabei wurden 17 Runden auf einem welligen Parcours absolviert. Zusätzlich gab es jede 2.Runde einen "Bergpreis". Schon von Beginn des Rennens fühlte ich mich frisch und stark. Ich konnte die ersten drei Bergwertungen für mich entscheiden und wusste jetzt, dass mir diese nur noch schwer zu nehmen sein wird. Ab der 10.Runde bildete sich schliesslich eine 8-Mann starke Spitzengruppe. Von unserem Team, VC Mendrisio, war Christian Schneeberger mit dabei. Etliche meiner Teamkollegen und ich waren im Verfolgerfeld verteten. Als schliesslich drei Runden vor Schluss eine Gruppe von Continental- und Pro Continental-Fahrern zu uns aufschloss (sie mussten wegen eines neuen Reglements drei Minuten nach uns starten!), ging die Post ab. Das Tempo wurde schneller und das Rennen erhielt eine neue Dynamik. Da ich wusste, das Hubert Schwab und Andreas Dietziker momentan eine super Form haben, nahm ich deren Hinterrad. In der zweitletzten Runde kam dann die Attacke von Hubert Schwab. Dieser Tempoverschärfung (bei der Verpflegungszone) konnten nur Andreas Dietziker und ich folgen. Kurz vor dem Aufstieg schafften wir den Anschluss an die Spitzengruppe. Da jetzt aber wieder das Tempo zusammenfiel, wusste ich, dass es heisst: Augen auf und wachsam bleiben. Oben am Bergpreis angekommen, folgte eine Attacke von Jonathan Fumeaux. Julien Taramacaz, Daniel Henggeler und ich setzten nach. Gemeinsam fuhren wir bis zum Fusse der nächsten Welle (Verpflegungszone) wobei wir nur wenige Sekunden Vorsprung hatten. Als ich sah, dass es nicht mehr lange gehen wird bis wir von der Verfolgergruppe geschluckt werden, tratt ich mit voller Kraft in die Pedalen. Es gelang mir schliesslich einen kleinen Vorsprung herauszufahren und diesen bis ins Ziel zu verteidigen. Ich konnte das Rennen als Solist gewinnen! Mit dem 3.Rang von Rolf Kobelt und dem 5.Rang von Julien Taramarcaz konnten wir weitere Topränge herausfahren. Das Rennen war ein voller und toller Erfolg für den VC Mendrisio.
14.05.2010 Fahrplan stimmt - guter Start zum Auftakt der Bergrennen
Alle Jahre wieder findet am Auffahrtsdonnerstag in Bristen das traditionelle Bergrennen Silenen-Amsteg-Bristen statt. Schon in der Vergangenheit waren zahlreiche Schweizer Radsportgrössen von internationalem Topformat im Urnerland am Start (u.a. Oscar Camenzind, Alex Moos, Beat Zberg, Markus Zberg, Beat Breu, Alex Zülle usw.). Für mich ist es immer eine grosse Sache im Nachbarskanton an den Start gehen zu dürfen. Schliesslich ist das Rennen meistens schon nach 12 bzw. 13 Minuten gemeistert, doch in dieser kurzen aber harten Wettkampfphase muss alles zusammenstimmen um ganz vorne mit dabei zu sein! Von Beginn des Rennens fühlte ich mich ganz gut und spührte, dass ich starke Beine hatte. Nach einem verhaltenen Start des Feldes in der Fläche folgte ein Blitzstart von Beginn der Steigung. Bereits in der ersten Kehre nach dem steillen Einstieg griff mit Hubert Schwab (Team Vorralberg) einer der Favoriten an. Mit Fabian Giger (Rabobank Giant Team), Roger Beuchat (CKT Team), Tobias Lussi (Price Team, späterer Sieger) und mir waren vier Leute in der direkten Verfolgung. Bis auf die letzten 1000m konnte Hubert Schwab seinen Vorsprung von 50m konstant halten. Mit Fabian Giger, Tobias Lussi und mir waren jetzt noch drei Leute um den Sieg im Rennen. Ziemlich überraschend griff jetzt nicht Giger (Vorjahressieger) sondern Lussi an. Rund 350m vor dem Ziel musste ich schliesslich auch meine volle Leistung abrufen. Den Vorsprung von Lussi konnte ich leider nicht mehr wettmachen. So klassierte ich mich auf dem 2. Rang in Bristen. Das Rennen hat mir gezeigt, dass meine Form gut ist. Jetzt heisst es konstant weiter arbeiten.
10.05.2010 GP Berner Rundfahrt
Eigentlich war in meinem Rennprogramm ein fünftägiges Etappenrennen in Italien (Giro del Friuli) vorgesehen. Doch da die Provinz von Veneto und die umliegenden Kommunen kein Geld für das Rennen mobilisieren konnten, fiel die ganze Sache dieses Jahr "ins Wasser". Aus diesem Grund habe ich am Sonntag in Lyss an der Berner Rundfahrt teilgenommen. Der Parcours um Lyss musste fünfmal (insgesamt 170km) absolviert werden. Schon in der ersten Runde bildete sich eine achtköpfige Spitzengruppe mit einigen sehr guten Fahrern. Doch da das Rennen sehr coupiert war und mit dem Frienisberg einen knackigen Aufstieg vorwies, musste man sich gedulden und die Fahrer vorne fahren lassen. Denn die Selektion auf einer solchen Strecke kommt meistens automatisch nach einer gewissen Distanz! Schliesslich musste ich in der 3. Runde mein Rennrad wechseln, da ich mit der Schaltung und der Kette ein technisches Problem hatte (Kette verdrehte sich nach einem Kranzwechsel und verschob so den Umwerfer). Nach ungefähr einer weiteren Runde bekam ich dann wieder mein eigenes Rennrad, wobei sich die Kette dermassen stark abnutzte, dass sie jeweils bei zu starker Kraftübertragung durchschlug. Das ermöglichte mir nur mit der grossen Scheibe zu fahren. Als ich in der vierten Runde sah, dass alle ein bisschen die Beine hängen liessen, fuhr ich eine Attacke und konnte bei dieser Gelegenheit mit Pirmin Lang zusammen nach vorne die Flucht ergreifen. Es gelang uns schliesslich nach ganz vorne in die Spitzengruppe zu kommen. Gerade am Fusse des Aufstiegs waren wir wieder bei den Leuten und mussten jetzt einige Angriffe neutralisieren. Leider konnte ich aber mit meinem "Handicap" nicht mit den Vordersten mitfahren, was mich extrem nervte. Aber eben: Wenn man gewinnen möchte muss alles stimmen (Kopf, Beine, Umfeld, Material etc.). Nur dann kann es klappen.
02.05.2010 Trainingsphase mit Testwettkampf
Das traumhafte Frühlingswetter, der letzten Tage, konnte ich optimal für mein tägliches Trainings nutzen. Bei sommerlichen Temperaturen waren auch Einheiten auf höheren Strecken im Kanton möglich (und angenehm!). Momentan habe ich einen guten Rhythmus und kann mich im Training stets steigern. Auch mein Gefühl auf dem Pedal verbessert sich von Tag zu Tag und so macht es natürlich sehr viel Spass mit Druck einen Aufstieg hoch zu klettern :-). Heute habe ich seit längerer Zeit wieder einmal an einer Stafette teilgenommen. Mit der Sportgruppe Rigi und deren Patron (Ernst Gyr) konnten wir die Hulftegg-Stafette gewinnen. Es war ein schöner Anlass, der die Kollegialität unter diversen Athleten stärkt und fördert. Aus persölicher Sicht war es ein guter Formtest bei sehr kalten und nassen Bedingungen. Das Ergebnis stimmt mich einerseits zuversichtlich und andererseits zeigt es mir, dass nun der Zeitpunkt da ist, wo ich noch intensiver und umfangreicher trainieren kann. Die Grundlagenphase kann nun sehr gut mit Intervalltraining und Töfftraining kombiniert werden.
13.04.2010 Grosses Kämpferherz
Bei den beiden letzten Rennen konnte ich zeigen, dass ich momentan in einer sehr guten Verfassung bin. Beim Rennen in Schwarzhäusern/BE fuhr ich in der letzten Runde aus dem Feld und platzierte mich direkt hinter der Spitzengruppe, die sich ungefähr 30km vor dem Ziel ablöste. Das Rennen in Fully/VS war ein grosser Kraftakt mit einem "langen" Tag in der Spitze. Gleich zu Beginn des Rennens setzten sich zwei Fahrer in Szene. Aus reiner Motivation fuhr ich mit. Jedoch ohne das Ziel Kraft unnötig zu verpuffen. Als sich schliesslich die Situation änderte und ein Fahrer dieses Spitzentrios abfiel und ein anderer, stärkerer Fahrer, zu uns gesellte, habe ich mich entschieden den Rhythmus hoch zu halten. Schliesslich fuhren wir rund 130km zusammen bevor uns eine grössere Gruppe 40km vor dem Ziel einholte. Am Berg fühlte ich mich so stark, dass ich gleich beim nächsten Angriff wieder mitfuhr und so in einer Vierergruppe unterschlupf fand. Da diese Gruppe nicht richtig harmonierte, wurden wir rund 20km vor dem Ziel wieder gestellt. Jetzt war das Finale jedoch lanciert und so gab ich nochmals alles um auch am Letzten, der fünf Aufstiege zum Bergpreis dabei zu bleiben. Dies ist mir sehr gut gelungen! Nach der Abfahrt vom GPM auf die Rhone-Ebene bildete sich nun die entscheidende Gruppe mit sieben Fahrern. Da meine Kräfte schon ziemlich aufgebraucht waren, vermochte ich nicht mehr einen weiteren Kraftakt zu leisten. An diesem Tag habe ich mein grosses Kämpferherz auf eindrückliche Art gezeigt!
01.04.2010 Aufwärtstrend nach überstandener Darmgrippe
Die vergangenen Tage konnte ich wieder gut für's Training nützen und erholte mich auch relativ schnell von meiner Grippe. Leider war ich zwischenzeitlich einmal kurz "ausser Gefecht". Unmittelbar vor meinem zweiten Saisonrennen in Les Genevez erwischte ich eine Darmgrippe. Während vier Tagen musste ich pausieren und verlor dabei einiges an Kraft und Körperflüssigkeit. Jetzt, eine Woche danach, fühle ich mich wieder ausgezeichnet. Von Tag zu Tag werde ich wieder stärker und kann so an die Form anknüpfen, die ich vor meiner Darmgrippe hatte. Das nächste Rennen werde ich in Schwarzhäusern/BE absolvieren. Auch dieses Rennen gilt für mich als Trainingswettkampf. Danach beginnt mit Fully/VS die eigentliche Wettkampfsaison.
15.03.2010 1.Saisonrennen - GP Mendrisio "Terra di Ciclismo"
Das erste Rennen fand für mich im wunderschönen Tessin (Mendrisio) statt. Nach einer guten Aufbauphase in den Monaten Dezember bis März konnte ich stets eine positive Steigerung meiner Leistungsfähigkeit feststellen. Das Rennen lief ganz gut. Meine Beine fühlten sich sehr gut an. Jedoch fehlte mir noch die nötige Rennhärte. Weshalb mir die letzte Konsequenz beim "Kicken bzw. Drücken" sicherlich noch fehlte. Doch an diesen beiden Punkten werde ich in den nächsten vier bis fünf Wochen arbeiten. Mein erster Eindruck von meiner persönlichen Form ist gut.
12.02.2010 Zwischenbericht - Vorbereitungsphase Saison 2010
Das erste Trainingslager auf Gran Canaria war eine super Vorbereitung auf die neue Saison. Die Trainingseinheiten konnte ich optimal durchführen. Auch die tolle Gruppendynamik (mit Janick Wisler, Roger Devittori und Damian Reichlin) hat zu einem geglückten Trainingsaufenthalt auf der kanarischen Insel beigetragen. Bei durchschnittlichen 22-25 Grad macht es wirklich sehr viel Freude zu trainieren. Das geht nicht nur uns so! Auch Fabian Cancellara, Roman Kreuziger und andere Topcracks zieht es in die südlichen Gefilde der kanarischen Inseln. Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit!
Liebe Grüsse, Sven
07.01.2010 Start in die neue Saison
Die vergangenen drei Monate habe ich optimal nützen können um mich auf die Rennsaison 2010 vorzubereiten. Nach meinem letzten Saisonrennen in Lausanne habe ich noch eine Woche etwas trainiert bevor ich mein Rennrad 4 Wochen nicht mehr angefasst habe und mich voll auf die Regeneration konzentrieren konnte. In der Zeit danach folgten ein paar Wanderungen, kleinen Laufeinheiten und mein jährlicher WK in Andermatt, womit ich mich anderweitig beschäftigen konnte. Im Dezember folgte ein erster kleiner Aufbaublock bei dem es sich vor allem um Grundlageneinheiten handelte. Im Januar werde ich mich in einem zweiwöchigen Trainingslager auf Gran Canaria weiter im Grundlagen- und Ausdauerbereich auf die Saison vorbereiten. Im Februar folgt schliesslich noch ein Trainingslager mit meinem Team, dem VC Mendrisio. Ich freue mich bereits jetzt schon wieder sehr auf die Renneinsätze und die neuen Aufgaben, die es zu meistern gilt! Meine Ziele habe ich fokussiert. Der Sprung zu den Profis gehört dieses Jahr definitiv dazu. Damit man diese Punkte jedoch erreichen kann, ist es unabdingbar, dass die Gesundheit ein wichtiger Wegbeleiter ist.
01.01.2010 Neujahr 2010 - Ein neues Jahrzehnt hat angefangen
Liebe Homepage-Besucher
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute - Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg und alles damit Sie glücklich werden können.
Mit sportlichem Gruss,
Sven Schelling
04.10.2009 GP Lausanne - Ein guter Saisonabschluss
Die vergangenen Spätsommer- und Herbstwochen konnte ich optimal für gutes Training nutzen. Mit diversen Ausfahrten im hügligen Terrain und einigen kleineren Pässefahrten war es mir möglich meine gute "Sommerform" auch noch in die zweite Saisonhälfte mitzunehmen. Mit dem 2. Rang am GP Lausanne habe ich nun meine Wettkampfsaison 2009 abgeschlossen. In den kommenden Tagen werde ich sicher etwas "Gas" rausnehmen und mich entsprechend gut erholen. Der Körper und Geist braucht eine gewisse Ruhephase! Ich werde jedoch nicht alles auf Null runterfahren. Das wäre für den Organismus nicht optimal. Mit polysportivem Training werde ich jetzt 3 Wochen die Übergangsphase gestalten bevor ich meinen Fokus wieder voll auf's Radtraining setzten werde.
31.08.2009 GP Tell - Ein tolles Rennen in der Innerschweiz
Vom Mittwoch bis Sonntag (26.08.-30.08.2009) fand der GP Tell statt. Auf dem Programm standen ein Prolog (Mannschaftszeitfahren) und 4 Etappen mit anspruchsvollem Niveau! Mit diversen Mannschaften aus ganz Europa (unter anderem mit dem Swiss BMC Racing Team - eine Profimannschaft mit Schweizer Fahrern) waren zudem etliche starke Akteure am Start des diesjährigen GP Tell's. Vom ersten Tag an fühlte ich mich sehr gut. Mein Kopf war frisch und meine Beine waren stark. Mein Ziel war es in der Gesamtwertung ein möglichst gutes Resultat abzuliefern. Da ich auf der zweiten Etappe die Spitzengruppe verpasste, welche sich auf den ersten 10 Rennkilometern gebildet hatte, musste ich einen speziellen Angriff lancieren um wieder ins "entscheidende Renngeschehen" zurück zu kommen. Dies gelang mir nur dank der offensiven Fahrweise der beiden Athleten, Frank Scherzinger und Peter Kuzthor, welche ebenfalls den Postabgang verschlafen hatten. Schliesslich musste ich auf dieser Etappe ziemlich viele Körner liegen lassen, weshalb ich im Schlussanstieg zum ehemaligen Radiosender von Beromünster noch Krämpfe zu verzeichnen hatte. In der darauf folgenden Etappe von Udligenswil waren es dann vor allem meine treuen Freunde vom Steinerberg, welche mich in der Spitzengruppe heiss anfeuerten! Mit einem ersten Rang in den Top Ten konnte ich mein Formhoch unter Beweis stellen. Natürlich war jetzt noch die schwere Schlussetappe von Nottwil auf dem Programm. Mit dem Glaubenberg (1.Kategorie), dem Aufstieg nach Ziswil (3.Kategorie) und dem Schlussanstieg von Nottwil auf den Oberarig standen noch 3 intensive Aufstiege auf dem Tagesprogramm. Schon zu Beginn des Aufstiegs auf den Glaubenberg bildete sich eine 9köpfige Spitzengruppe. Mit rund 2min Vorsprung auf die nächste Verfolgergruppe passierten wir den Glaubenberg. Nach der Abfahrt waren es schon 3min! Bis zum Aufstieg zum Oberarig waren alle Leute unserer Gruppe noch dabei. Doch nun, 25km vor dem Ziel, wurde das Finale von diversen Fahrern nochmals erschwert. Jeder versuchte sich in irgend einer möglich Situation zu lösen - alles ohne Erfolg, denn die Angriffe wurden stets wieder neutralisiert! Rund 1500m vor dem Ziel konnte sich Thomas Frei von uns lösen. Dank seinem Tageserfolg war nun klar, dass Mathias Frank den GP Tell für sich entschieden hat. Mit Platz 4 im Gesamtklassement belege ich zwar den "undankbarsten" Platz doch kann ich mir nicht vorwerfen alles versucht zu haben um auf's Podest zu fahren. Das ist Sport! Für die tolle Unterstützung möchte ich meinem Team, dem VC Mendrisio-PL Valli, allen Betreuern, meiner Masseurin Margrit, meinem Edelmechaniker Pirmin und allen Leute, die mich am GP Tell angefeuert haben, herzlich danken. Es waren super gute Tage mit Euch!
02.08.2009 Berg Schweizermeister 2009!
Heute durfte ich meinen ersten Schweizermeistertitel im Strassenradsport feiern! An der Berg SM im Kanton Jura absolvierten wir in zwei Rennabschnitten die Schweizer-Berg-Meisterschaft. Im ersten Teil, welcher am Morgen ausgetragen wurde, mussten wir zwei Aufstiege von jeweils 7km hochklettern. Die Strecke führte von St.Ursanne über Soubey nach Montfaucon. Im zweiten Rennen wurde nach Klassement aus dem ersten Rennen gestartet. Das heisst es wurde ein Verfolgungsmodus ausgetragen. Zeitgleich mit dem zweiten aus dem ersten Durchgang, Roger Beuchat, und dem Dritten, Fabian Giger, konnte ich auf die Strecke gehen. Schon nach wenigen Metern hatten wir den Erststartenden wieder eingeholt. Jetzt war es ganz wichtig die Ruhe zu bewahren und taktisch intelligent und kräftesparrend zu fahren. Schliesslich waren wir zu dritt auf die letzten 1000m eingebogen. Rund 250 Meter vor dem Ziel lancierte ich einen Vorstoss, der mir die ersehnte Goldmedaille und damit den Sieg brachte! In den kommenden Tagen und Wochen werde ich nun weiterhin versuchen einen hohen Rhythmus und die entsprechende Kraft und Ausdauer zu halten.
15.06.2009 Sommerzeit in der ganzen Schweiz
Die schönste Jahreszeit hat wieder ihren Rhythmus in der Schweiz gefunden! Als Radfahrer ist man sehr glücklich darüber, die Arm- und Beinlinge nicht ständig in der Trikottasche mitführen zu müssen. Die Temperaturen sind angenehm und unterstützend für die sommerlichen Pässefahrten. Die letzten paar Wochen konnte ich mich sehr gut entwickeln! Der Formanstieg konnte ich von Tag zu Tag beobachten. Trotz dieser guten Entwicklung meiner körperlichen Fähigkeiten musste ich leider auf den Start des Giro d'Italia (U-27) verzichten. Meinen Fokus habe ich dennoch behalten! Mein Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung in den Rennen im In- und Ausland. In einer ersten Phase werde ich mich jetzt auf die Schweizermeisterschaft vom übernächsten Wochenende in Nyon konzentrieren und nachher die Bergrennen (Berg SM) und die Internationalen Rennen vom Juli, August und September vorbereiten.
26.05.2009 Optimismus und gute Verfassung
Die letzten Rennen haben mir deutlich gezeigt, dass ich mich auf dem richtigen Weg mit meinem Training befinde! Damit ich die Form weiter verbessern kann, werde ich auch in Zukunft hart und kontinuierlich an mir arbeiten. Der Tageserfolg vom Bergrennen Ägeri-Raten und der 3. Platz beim Bergrennen Silenen-Bristen haben mich persönlich sehr gefreut (da es sich gerade bei diesen beiden Renneinsätzen um "Heimrennen" gehandelt hat). Danken möchte ich vor allem meinem Fanclub für die tolle Unterstützung! :-)
17.04.2009 Step by step - der Rhythmus kommt
Nach den ersten Rennen, die ich jetzt bestritten habe, kann ich ganz klar einen Formanstieg bemerken. Mit jedem Rennen komme ich besser in den Rennrhythmus hinein. Nach den ersten Rennen in Italien und der überstandenen Erkältung spühre ich richtig eine steigende Tedenz was Ausdauer und Gesamtform angeht! Das Rennen in Fully/VS und der Wettkampf in Schwarzhäusern/BE haben mir zwar "noch" nicht die erhoffte Platzierung gebracht doch immerhin ein sehr gutes Wettkampfgefühl. Natürlich fahre ich mit dem Trainingsumfang und der Intensität in den kommenden Wochen nochmals ein bisschen hoch. So, dass ich für die "Heimrennen" einen Top-Formstand aufweisen kann. Die Unterstützung seitens des Fanclubs freut mich besonders! Auch wenn ich im vergangenen Jahr nicht immer zeigen konnte, wie viel Potential bei mir vorhanden ist, unterstützt mich der Fanclub mit einer genialen Stimmung, peitschenden Anfeuerungsrufen und einem "gänsehauterzeugenden" Glockenklang lautstark!!! Vielen Dank, dass ihr an mich glaubt und mich so toll motiviert!
26.03.2009 Wieder auf dem Damm
Die Erkältung ist vollständig auskuriert. Ich bin nun wieder topfit genesen! Am vergangen Wochenende konnte ich wieder ein Rennen fahren. Der Parcours vom Sonntag war mehrheitlich flach und wieder ziemlich schnell. Nach 140km wurde das Rennen im Sprint entschieden. Von den 200 Fahrern die am Start waren, sind am Schluss noch gut 80 Fahrer übrig geblieben. Mittendrin im grossen "Kuchen" war auch ich. Die Beine fühlten sich wieder sehr gut an und von der Erkältung war nichts mehr zu spühren. Ich hoffe jetzt, dass ich mit den kommenden Rennen den Rhythmus wieder aufnehmen und gut umsetzen kann! Bleibt nur zu Hoffen, dass das Wetter bald etwas konstanter und wärmer wird.
14.03.2009 Kein Renneinsatz an diesem Wochenende
Nach mehreren Tagen starken Hustens und einer intensiven Erkältung der Atemwege werde ich dieses Wochenende kein Rennen bestreiten!
11.03.2009 Gute Rennerfahrung
Am vergangenen Samstag bin ich mein 1. Saisonrennen in Italien gefahren. Der Parcour führte über 162km und war mehrheitlich flach. Das Rennen wurde mit einem 44km/h-Schnitt gefahren und teilweise von sehr starken Windverhältnissen beeinträchtigt. Meine erste Saisonerfahrung war sehr gut. Die Beine fühlten sich sehr gut und erholt an. Leider setzte sich kurz vor dem Ziel eine Gruppe ab. Ich konnte jedoch selber nochmals mit 10 anderen Fahrern aus dem Feld herausfahren und so Meter für Meter gutmachen. Leider holten wir die Spitzengruppe nicht mehr ganz ein (1min 10sek Rückstand). Doch für das erste Rennen war das schon sehr gut! Am zweiten Tag musste ich leider passen. Mit starken Halsschmerzen und akutem Husten musste ich leider das zweite Rennen auslassen. Zurzeit plagt mich immer noch der Husten und auch die Nase läuft... Morgen werde ich zum Arzt gehen und meine Situation abchecken! Schade, dass der GP Mendrisio gerade dieses Wochenende stattfindet!
05.03.2009 Am Wochenende fällt der Startschuss in die neue Saison!
Am 7. März beginnt für mich die Saison 2009 auf der Strasse. Den Auftakt werde ich dieses Jahr in Italien machen. Mit dem Rennen: Tre Provincie und dem GP Trofeo Balestra steht bereits ein Doppeleinsatz an. Da ich mich momentan sehr gut fühle und meine Erholungszeit sehr kurz ist, bestreite ich gleich beide Rennen. Dieser Einsatz ist für mich ein guter Test! Wichtiger als das Resultat an diesem Wochenende ist für mich der Einstieg in den Rennrhythmus.
25.02.2009 Teampräsentation und Trainingslager Toskana
Am Samstag, 14.02.2009, wurde ich mit meiner Mannschaft, VC Mendrisio, im Gemeindehaus (Casa Communale) in Mendrisio empfangen. Der erste Teil der Präsentation fand draussen vor dem Gemeindehaus statt. Bei kalten Temperaturen posierten wir für eine schönes Presse- bzw. Teamfoto (www.vcmendrisio.ch). Anschliessend wurden wir alphabetisch der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation der einzelnen Fahrer und Funktionäre wurde durch unseren Teamchef und sportlichen Leiter - Alfredo Maranesi - durchgeführt. Im Anschluss wurde auch die Streckenführung der diesjährigen Strassen WM von Mendrisio und die Ziele des Clubs vorgestellt. Am Sonntag reisten wir für 10 Tage in die Toskana (Marina di Grosseto) um uns für die kommende Saison optimal vorzubereiten. Die Vorbereitung im Teamcamp lief optimal! Mit einer guten Mischung aus Tempo- Ausdauer- und Intervalltraining spührte ich von Tag zu Tag eine Verbesserung meines persönlichen Formstandes.
13.02.2009 GV Fanclub
Heute, Freitag, durfte ich einen schönen und unterhaltsamen Abend mit dem Fanclub geniessen. Für die gute Unterstützung, das feine Essen und den reibungslosen Ablauf möchte ich mich herzlich beim Vorstand und allen Anwesenden bedanken (natürlich auch Margrit Auf der Mauer und ihrem Team :-)! Ich wünsche allen ein gutes Weekend!
06.02.2009 Trainingslager Gran Canaria
Die Wetter- und Trainingsbedingungen auf Gran Canaria waren einfach fantastisch. Von einem kleinen Städtchen (Maspalomas) fuhren wir täglich tolle Routen und konnten so unsere Ausdauer von Tag zu Tag steigern. Mit dabei waren auch Janick Wisler (Team Atlas-Romer's) und Bruno Guggisberg (VC Mendrisio, Teamkollege). Fast täglich haben wir zwischen 3000-4000Hm zurückgelegt! Natürlich waren die Strecken deshalb etwas kürzer dafür umso knackiger :-). Nun befinde ich mich gerade in einer "Ruhewoche" und trainiere etwas reduziert um mich optimal zu erholen. Bereits am 14. Februar werde ich dann mein nächstes Trainingslager mit der Mannschaft (VC Mendrisio) in Angriff nehmen. In der Zwischenzeit wünsche ich Euch alles Gute und hoffe, dass ihr gesund und motiviert seid.
01.01.2009 Start ins neue Jahr
Ich wünsche Ihnen für das neue Jahr 2009 gute Gesundheit, viel Erfolg sowie erholsame und schöne Momente!
25.11.2008 Übergangszeit - Trainingsstart
Geschätzte Leserinnen und Leser
Die vergangenen 4 Wochen habe ich mich vom Trainingsalltag und den Wettkämpfen etwas distanziert, bzw. aufgrund der Jahreszeit, pausiert. Ich habe die Zeit für verschiedene Ausflüge mit meiner Freundin Silvia genutzt und bin auch wieder dazu gekommen Freunde und Verwandte zu treffen. Neben diesen tollen Ereignissen stand auch der alljährliche Militäreinsatz (WK) auf meiner Agenda. Den WK konnte ich jedoch sehr positiv für die Vorbereitungen des Jahres 2009 nutzen. Ich stand als Sportleiter im Einsatz für die Rekrutenschule Geb Spez RS 15-2 sowie für die verschiedenen WK Det. Nun traininiere ich wieder und bereite mich in erster Linie im Grundlagenbereich für die kommende Saison vor. Neben meinem bisherigen Team (Betreuerstab, Sponsoren, Freunde und Familie) darf ich mich freuen, Ihnen mitzuteilen, dass ich mich mit meinem langjährigen Freund (privat und sportlich), Lars Reichlin, in enger Zusammenarbeit auf meinen Beruf als Radrennfahrer vorbereiten werde. Lars ist ab sofort für die Trainings- und Saisonplanung zuständig! Da Lars Reichlin selber aktiver Ausdauersportler (Elite-Biker) war und zurzeit auch auf dem Sportsektor (BASPO; Bundesamt für Sport VBS) arbeitet, verfügt er über das nötige "know-how" und eine sehr grosse Kompetenz im Spitzensport-Bereich. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm und schaue dementsprechend optimistisch in die Zukunft!
21.10.2008 Herbstzeit - eine wunderschöne Jahreszeit bricht an
Im Moment geniesse ich die herbstliche Ruhe sehr! Die Strassensaison neigt sich nun endgültig dem Ende entgegen. Nun stehen noch einige Ausfahrten mit dem Rennrad auf dem Programm, diese werde ich jedoch eher im regenerativen Bereich absolvieren. Nach einer langen Saison, welche mit Hoch's und Tief's geschmückt war, werde ich nun mit meinem Betreuerstab, die nötigen Änderungen und Optimierungen für die Saison 2009 analysieren und danach gerade umsetzen. Ich habe mich nun definitiv entschieden noch ein Jahr voll in den Radsport zu investieren! Ich werde nochmals alles versuchen um mich in der kommenden Saison zu steigern. Mit dem VC Mendrisio habe ich in diesem Jahr eine Mannschaft gefunden, welche zu 100% meinen Erwartungen und meinen Ansprüchen gerecht wird! Das Team rund um Alfredo Maranesi (Chef Leitung) ist ein riesen Motivator und idealer Stützpunkt um Verbesserung zu realisieren. An dieser Stelle freue ich mich Euch sagen zu dürfen, dass ich top motiviert und stärker denn je ab der übernächsten Woche in die Winterpause gehen werde (3-4Wochen Trainingspause ohne Rennrad). Mein Ziel wird auch im kommenden Jahr der Aufstieg in die oberste Radliga (Pro Continental bzw. Pro Tour) sein!
14.09.2008 Mit Vollgas in die abschliessenden Rennen
In den vergangenen Rennen konnte ich zeigen, dass meine Form nun da ist und das ich mich von Renneinsatz zu Renneinsatz steigern konnte. An der Züri-Metzgete und am Bergrennen von Brienz in die Axalp hatte ich zwar noch nicht das nötige Glück auf meiner Seite doch das stört mich nicht allzu sehr. Viel wichtiger ist das gute Gefühl, dass ich nun in mir verspühre! Ich habe gezeigt, dass ich mit allen mitfahren kann und das ich über eine konstante Leistungsfähigkeit verfüge. Nun versuche ich auch in den letzten Rennen dieser Saison nochmals alles aus mir heraus zu holen.
01.09.2008 Gute Form konservieren
Nach dem tollen Rennen vom Samstag im Wallis war ich optimistisch, dass mir auch am Sonntag etwas Gutes gelingen kann. Schon zu Beginn des Rennens wurde schnell und hektisch im Feld gefahren. Deshalb war es wichtig in den vorderen Positionen mitzufahren und jeden Angriff zu beobachten. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen in Ausreissergruppen, entschied ich mich die nächsten paar Runden auf "Abwarten" zu fahren. Leider war es dann genau so, dass eine Runde später die entscheidende Phase durch einen Angriff von 5 Fahrern ausgelöst wurde. Als ich von der Ausreissergruppe erfuhr, setzte ich mich sofort an die Spitze des Feldes und sprintete bei der nächsten Gelegenheit mit. So kam es dann auch, dass wir ebenfalls zu fünft vom Feld weggefahren sind und uns auf die Verfolgung der anderen Fahrer machten. Schliesslich fehlten uns ein paar Sekunden um die Lücke eine Runde vor Schluss zu schliessen. Leider sind nicht alle in unserer Gruppe voll gefahren, weshalb wir nur noch um die weiteren Ehrenplätze gefahren sind! Mit diesen beiden Renneinsätzen spührte ich, dass meine Form gut ist.
30.08.2008 Gute Performance
Heute fand im Oberwallis das Reinhold Studer Memorial statt. Dieses Rennen ist zum Gedenken an den ehemaligen Leistungssportler Reinhold Studer, welcher mit 57 Jahren an einem Herzversagen verstarb, gewidmet. Schon früh am Morgen wusste ich, dass meine Beine toll sind und das ich in der Lage bin, meine Ausdauer auf eindrückliche Art zu präsentieren. Das Bergrennen führte von Visp nach Visperterminen (10km/750mHD). Schon zu Beginn wollte ich eine Vorentscheidung herbei führen, weshalb ich nach gut 2km im Aufstieg angriff. Natürlich liessen mich die Fahrer nicht ziehen. Doch anstatt in einer 20-er Gruppe fuhren wir noch zu fünft den Berg hinauf. Schliesslich verlor Roger Beuchat (Selle Italia) bei km 4 und Pascal Corti (Schweizermeister Masters) bei km 6 den Anschluss. Gemeinsam mit Alexander Moos fuhr ich dem Ziel in Visperterminen entgegen. Alex Moos versuchte 3km vor dem Ziel eine Attacke zu setzten. Diese konnte ich jedoch gut kontern. Schliesslich griff ich kurz danach auch noch selber an, jedoch auch ohne Erfolg. Als wir die 2km-Anzeige passierten, lag es an mir für das Tempo zu sorgen. Moos verweigerte die Mitarbeit und fuhr nur noch an meinem Hinterrad. Es kam mir vor wie in einem Verfolgungsrennen! Ständig schaute ich nach hinten und konzentrierte mich auf jede Schaltung, die er gemacht hat. 200m vor dem Ziel lancierte er schliesslich die entscheidende Attacke, welche ihn zum Sieg führte. Mit diesem Rennen konnte ich zeigen, dass ich mich in einer tollen Verfassung befinde und grosses Potenzial besitze. Mit diesem 2.Platz bin ich zufrieden und optimistisch für weitere gute Renneinsätze.
11.08.2008 Gute Rennerfahrung
Die letzten Renneinsätze sind mir ganz gut gelungen. Ich konnte mit einer guten Konstanz die jeweiligen Wettkämpfe bestreiten. Beim Etappenrennen in Italien, Giro Valli Cuneesi, belegte ich im Schlussklassement der 5-tägigen Rundfahrt den 15.Platz. Dieses Ergebnis und die Erkenntnis, dass ich über mehrere Tage konstant fahren kann, hat mich sehr optimistisch gestimmt! Auch der Feinschliff ist langsam aber sicher da. Ich kann in den Rennen jeweils gut einen Gang höher schalten und dabei sehr locker und konzentriert bleiben. Was mir noch ein wenig fehlt ist das entsprechende Wettkampfglück. Nur mit der richtigen Gruppe und einem sehr guten Tag liegt ein Podiumsplatz bzw. ein Sieg drin. Genau das erhoffe ich mir nun in der kommenden Zeit. Ansonsten werde ich mich wie bis anhin auf die Renneinsätze vorbereiten und weiterhin gut trainieren.
22.07.2008 Rennen im Süden
Die kommenden Renneinsätze werde ich in Italien mit meinem Team VC Mendrisio-PL Valli bestreiten. Zuerst steht das Eintagesrennen GP Trofeo Inda auf dem Programm. Danach werde ich für zwei Tage nach Hause gehen und mich auf die kommende Etappenfahrt, Giro Valli Cuneesi, vorbereiten. Zwischendrin absolviere ich noch einen Test im Mapei-Zentrum in Mailand. Ich hoffe, dass sich durch diesen Besuch/Test noch weitere wichtige Punkte zur Vollendung meines Radsport-Mosaik's gewinnen lassen. Schliesslich ist ein enormes Wissen in diesem Zentrum vorhanden. Sind doch Radsport-Grössen wie: Oscar Camenzind, Fabian Cancellara oder der Tour-Favorit Cadel Evans Kunden dieses italienischen Wissenschaftszentrum.
20.07.2008 Sommerferien
Am Montag nach der Berg-SM bin ich zusammen mit Silvia in den Sommerurlaub gereist:-). Unsere Ferien wollten wir in diesem Sommer aktiv gestalten. Deshalb organisierten wir uns ein Tandem (von Urs+Esther). Unsere Tour starteten wir im Urnerland. Von Andermatt fuhren wir Richtung Realp. Da das Wetter nicht so toll war und Schneefall auf dem Furka angesagt war, gönten wir uns die trockene Variante durch den Furkatunnel mit dem Zug. Im Wallis angelangt, fuhren wir talwärts nach Brig (das ganze Gomsertal hinunter). Am Tag darauf reisten wir von Brig nach Interlaken. Hier möchte ich erwähnen, dass mir das Kandertal sehr gut gefallen hat. Die Gegend weist sehr viele Bergbäche und mächtige "weisse Riesen" auf. Einfach toll! Nach einer kräfteraubenden Nacht im "Backpackers" (dort sind die Betten wie der Preis - billig) ging es dann dem Brienzersee entlang nach Meiringen, Innertkirch und schliesslich über den Grimsel hinunter ins schöne Bergdörfchen Oberwald. In einem tollen Hotel verbrachten wir unseren letzten Tandem-Tag.
13.07.2008 Berg-Schweizermeisterschaft
Die diesjährige Bergmeisterschaft fand am selben Ort (Lumino-Monte Laura) wie im Vorjahr statt. Zu Beginn der Aufwärmphase herrschten noch starke Regenschauer und heftige Gewitter. Doch kurze Zeit vor dem Start wurde es ruhiger und so konnte ohne Verzögerung gestartet werden. Zu Beginn des Rennens lief es mir nicht optimal. Meine Beine fühlten sich etwas träge und müde an. 5Km vor dem Ziel ging es jedoch von Meter zu Meter besser und so konnten wir (Roger Devittori und ich) auch Zeit auf den 3.Rang, Hubert Schwab/Quick Step, gut machen. Einen Kilometer vor dem Ziel fragte ich Roger, ob er sich noch gut für das "Finale" fühle und so machte ich Tempo für ihn. Leider reichte es ihm am Ende nur wegen 4 Sekunden nicht auf's Podest. Mit etwas Rückstand fuhr ich als 6. der Elitekategorie über die Ziellinie. Fazit: Ich besitze im Moment einen guten Formstand. Nun gilt es den Feinschliff zu optimieren.
07.07.2008 Tolles Wochenende
Nach einer guten Trainingswoche und dem Abschluss des Schuljahres wartete dieses Wochenende das Internationale Eintagesrennen: Tour de Jura und der GP Soprana in Italien auf meinem Programm. Die Runde im Jura wurde wie jedes Jahr von vielen Zuschauern und guten Teams besucht. Die erste Herausforderung stand uns Fahrern nach 80km bevor. Eine Steigung von gut 3km teilte das Feld bereits ein erstes Mal in drei Gruppen auf. Danach folgte ein Aufstieg von 7km bei Km 115 und schliesslich noch eine harte Steigung von 7km bei gefahrenen 150km. Da ich mich in einer sehr guten Verfassung präsentierte, konnte ich in der Spitzengruppe, hinter dem Solofahrer von NGC, mit 7 Fahrern auf die Schlussrunde von Délemont einbiegen. Dort standen uns nochmals 3 Runden von 5.4km bevor. Pro Runde galt es eine Steigung von 1.8km zu bewältigen. In der letzten Steigung attackierte Silvère Ackermann im Schlussaufstieg nochmals heftig. Dank guter Form konnte ich die Attacke mitgehen und mich in der Abfahrt auf die 3. Position vorkämpfen. Leider machte ich 500m vor dem Ziel einen starken Verbremser wodurch ich von Pirmin Lang abgelöst wurde. Trotz dieses "Malheurs" fuhr ich noch als zweitbester Schweizer zeitgleich mit Pirmin Lang ins Ziel ein. Am Sonntag fuhr ich mit dem Team VC Mendrisio-PL Valli zu einem sehr schönen und schweren Rennen ins Piemont. Nach 7 flachen Runden, welche wir in einem 52km/h-Schnitt absolvierten (=80km in 1h36min), folgten eine Steigung von 6km mit 8% Durchschnittssteigung und danach ein 10km langer Aufstieg mit 8.5% Durchschnitt. Etwas erschöpft vom Vortag konnte ich in der zweiten Gruppe mit 5 Fahrern die Schlusssteigung von 3km nach Soprana in Angriff nehmen. Im Ziel belegte ich den guten 10.Gesamtrang. Kompliment an die gesamte Mannschaft von Mendrisio und die gute Betreuung von Alfredo Maranesi und Antonio Santaromita. So macht Radfahren wieder richtig viel Spass!
29.06.2008 Nationale Meisterschaften
Die diesjährigen nationalen Meisterschaften wollte ich mit einer guten Form absolvieren. Schliesslich bieten sich diese Rennen (Zeitfahren und Strasse) immer als "Sprungbrett" für internationale Teams an. Am Mittwoch stand das Zeitfahren auf dem Programm. Ein Rundkurs von 22.7km, den wir zweimal zu bestreiten hatten. Der Parcours war auf den ersten 12km flach und auf dem zweiten Teilstück ziemlich coupiert mit ungefähr 4 Wellen/Hügeln von 700 - 1800m Steigung. Nach verhaltenem Start auf der Fläche konnte ich in den Wellen wieder mehr auf's Pedal drücken. Da das Rennen rund 45km lang war und meine Erfahrung in Zeitfahren nicht unbedingt sehr gross ist, musste ich einwenig Lehrgeld für diesen Start bezahlen. Ein gutes Training war es aber auf jeden Fall! Das Strassenrennen vom Sonntag war wie jedes Jahr in der Anfangsphase sehr hektisch. Schon in der zweiten Runde bildete sich eine 25-Mann starke Gruppe mit den besten Profis der Schweiz. So war es absehbar, dass die "Sache" bereits zu Beginn gelaufen war. In einer kleineren Verfolgergruppe kämpfte ich anfangs um den Anschluss. Doch nach 5 Rennrunden (von insgesamt 12) musste ich einsehen, dass das Rennen nur noch um die Plätze hinter dem Podest ging. Etwas enttäuscht stieg ich in der 7.Runde aus. Gewonnen wurde das Rennen um den nationalen Meistertitel von Michael Randin. Bei den Profis setzte sich der Urner Markus Zberg im Sprint gegen Martin Elmiger durch.
16.06.2008 GP Cafasse
Das gestrige Rennen wurde in der Region von Piemont (nähe von Turin) ausgetragen. Am Start zum 155km langen Eintagesrennen standen 217 Fahrer aus verschiedenen Nationen, hauptsächlich aus Italien. Wie immer in Italien wurde von Anfang mit Druck auf dem Pedal gefahren. Auf den 9 Runden, die im Flachen zu absolvieren waren, hatten wir einen 47km/h-Schnitt. Das es nicht viel Wind hatte und unsere Mannschaft nicht zum Nachführen verpflichtet war, konnte ich ruhig im Feld mitrollen. Nach der letzten Runde im Dorf von Cafasse fuhren wir in Richtung Chiaves, einem Dorf auf 1200m. Da die Strassen in der Anfangssteigung sehr schmal waren, hiess es vorne im Feld eine gute Position zu finden. Schliesslich konnte ich mich nach 4km mit einer 20-köpfigen Spitzengruppe vom Hauptfeld absetzten und so den letzten Kilometern des Rennens entgegen fahren. Das Tempo wurde ständig erhöht und die Angriffe wurden während den letzten Kilometern auch auf ein Maximum lanciert. Rund 1 Kilometer vor dem Ziel wurde von verschiedenen Fahrern nochmals heftig attackiert, wobei nun einzelne Fahrer sich etwas Vorsprung verschaffen konnten. Mit 26 Sekunden Rückstand platzierte ich mich auf dem 14. Rang. Fazit: Ich fühle mich momentan in einer guten Form und hoffe, dass ich mich von Rennen zu Rennen noch verbessern werde!
13.06.2008 Rennen in Italien
Am kommenden Sonntag werde ich mit meiner Mannschaft an einem guten Rennen auf nationaler Stufe teilnehmen. Das Rennen soll in der Schlussphase über eine 10km lange Steigung verfügen. Mal schauen, zu was ich im Moment fähig bin :-)!
05.06.2008 Teamwechsel
Nach gerade einmal 4 Monaten habe ich mich für einen Teamwechsel entschieden. Neu werde ich für das Tessiner Team: VC Mendrisio-PL Valli im Einsatz stehen. Ich freue mich sehr, dass der Wechsel reibungslos geklappt hat und das ich wieder für eine gute Mannschaft aus dem Süden der Schweiz antreten darf! Jetzt hoffe ich, dass ich nun meinen Weg ohne weitere Zwischenfälle gehen kann und aus der momentanen Situation das Beste heraushole.
01.06.2008 VC Mendrisio-PL Valli
Ab diesem Monat werde ich neu für das Tessiner Elite-Team VC Mendrisio-PL Valli fahren. Der Tessiner Club ist seit langer Zeit im Radsport dabei und hat ausgewiesene Leute in ihren Reihen. Neben dem Bauriesen PL Valli sind auch Beziehungen zum ehemaligen Profiteam und Leistungszentrum von MAPEI vorhanden. Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und sehe es als eine riesige Chance mich sportlich zu verbessern und mich langfristig zu entwickeln.
17.05.2008 Rückblick / Vorschau
Am vergangenen Montag (Pfingstrennen) habe ich in Ehrendingen teilgenommen. Das Rennen wurde über 18 Runden mit dem Handycap-Modus gestartet. Das heisst, dass die Master- und Amateurfahrer mit einem Zeitvorsprung (4min) auf uns starten durften. Das Rennen verlief von Anfang an sehr gemütlich und ohne grossen Druck der nationalen Sportgruppen. Deshalb betrug unser Rückstand nach 3 von 18 gefahrenen Runden bereits 5min. Diesen Zeitrückstand hielten die Amateure bis 4 Runden vor Schluss aufrecht. Zwischendrin versuchte ich einige Male in einer Ausreissergruppe mitzufahren um eine "frühe" Entscheidung herbeiführen zu können. Diese Versuche musste ich jedoch abbrechen da es keinen Sinn machte zu zweit bzw. zu viert die Zeit aufzuholen. Schliesslich beendete ich das Rennen im Feld. Vorne konnten 9 Amateure bis ins Ziel ihren Vorsprung halten.
Morgen werde ich zum GP Cham-Hagendorn antreten. Das Rennen startet um 13.30 Uhr in Hagendorn beim Schulhaus. Momentan fühle ich mich sehr gut und hoffe, dass ich dies auch im Rennen endlich zeigen kann.
05.05.2008 Auffahrts Rennen
1.Rennen: Am vergangenen Donnerstag bin ich nach 3 Wochen Rennpause wieder in die Rennsaison gestartet. Meinen ersten Wettkampf habe ich im Urnerland (Silenen-Bristen) bestritten. Nach dem Startschuss reihte sich bald einmal die Mannschaft des VC Pfaffnau ein, welche für ein gutes Tempo in der Fläche sorgte. Dahinter entwickelte sich ein Gedränge um die folgenden Positionen. Gerade im ersten Teil der Steigung ist es wichtig vorne bei den Leuten dabei zu sein. Ich konnte das Tempo gut mitfahren und versuchte schliesslich eine Tempoverschärfung einzuleiten. Jedoch habe ich die Aktion schnell abgebrochen als ich sah, dass sich die Fahrer schön in meinen Windschatten zogen. Gemeinsam mit vier weiteren Fahrern (darunter dem späteren Sieger Daniel Suter) fuhr ich der 1000m Marke entgegen. Kurz nach dieser Tafel begann dann der "schwere" Teil des Rennens. Den ersten Angriff durch einen Bürgis-Cycling-Fahrer konnte ich mitgehen. Doch beim nächsten Angriff durch den Biker Suter musste ich auf meinen Körper hören. Schliesslich konnte ich nach der Kuppe in Bristen noch einige Meter auf die vorderen Fahrer gut machen doch zu einer Effortleistung reichte es leider noch nicht! Gerade im schwierigsten Teil der Strecke stand mein Fanclub. Es war absolut eindrücklich all die Leute zu sehen. Ich möchte mich nochmals recht herzlich für Euere tollen "Anfeuerungsrufe" bedanken!!! 2.Rennen: Gestern fuhr ich das nationale Strassenrennen von Frauenfeld. Schon kurz nach dem Start löste sich eine 12 köpfige Gruppe vom Feld ab. In der vierten von neun Runden leitete ich dann eine Aufhol-Aktion mit dem Emmenbrücker Roger Devittori ein. Mit Vollgas konnten wir uns auf der Fläche des Rundkurses (welcher über 18.6km, also insgesamt 167.4km führte) vom Feld loslösen und so mit einem genügend grossen Vorsprung in den Berg hinein fahren. Kurze Zeit später fuhren noch ein paar weitere Fahrer zu uns nach vorne (darunter Elias Schmäh, Andreas Dietziker, Silvère Ackermann, Reto Hollenstein, Stefan Trafalet) und so konnte die Aufholjagd also beginnen. Noch in der selben Runde schlossen wir zur ersten Gruppe auf und bildeten eine 20-köpfige Spitzengruppe. Nach 7 Runden fühlten sich meine Beine ziemlich schwer und müde an. Mit sechs anderen Fahrern fuhr ich das Rennen noch zu Ende und platzierte mich auf dem 18. Rang der Elite. Auch an diesem Rennen durfte ich mich über besonderen Besuch des Fanclubs erfreuen. Jetzt heisst es: trainieren, trainieren, trainieren! :-)
30.04.2008 Vorschau Silenen-Bristen
Für das Bergrennen von morgen fühle ich mich gut. Ich bin sicher, dass sich mein Formstand in den letzten Wochen eindeutig verbessert hat. Auch von Erkältungen blieb ich in letzter Zeit verschont! Nun hoffe ich, dass ich ein gutes und schnelles Rennen hoch nach Bristen zeigen kann!
30.04.2008 Alles Gut!
Vor zwei Wochen war ich bei meinem Hausarzt und habe dort einen "Gesundheits-Check" durchführen lassen. Bei der anschliessenden Rückbesprechung auf die Test's ist meinem Arzt aufgefallen, dass ich in der Vergangenheit Symtome des Pfeifferschen Drüsenfieber's in mir hatte. Dieses Drüsenfieber hat sich jedoch nicht in meinem Körper festgesetzt oder so stark ausgebreitet, dass es zum Ausbruch der Krankheit geführt hätte. Das heisst, dass ich absolut KERNGESUND bin! Die vielen Erkältungen in diesem Winter können einerseits mit dem Wetter (viel Regen, kalte Temperaturen) und andererseits mit meinem Immunsystem zusammenhängen. Auf jedenfall bin ich jetzt sehr glücklich über den positiven Bescheid!
17.04.2008 Information Untersuchungsergebnisse
Heute werde ich zu einer weiteren Konsultation bei meinem Hausarzt vorbei gehen. Er wird mir die Ergebnisse der Untersuchungen mitteilen und evt. Massnahmen und Änderungen vorschlagen. Ich hoffe, dass es sich dabei um nichts "Schwerwiegenderes" handelt.
13.04.2008 Neustart
Nach einer guten Aufbauphase im Januar und Februar mit vielen Trainingskilometern und beständig gutem Wetter hoffte ich auf ein gutes Debut in der neuen Saison! Jedoch wurde ich danach etliche Male von kleineren Grippenwellen und Erkältungen (Husten, Schnupfen) heimgesucht, was es mir nicht ganz leicht gemacht hat, mich vollständig zu erholen und die Kraft und Ausdauer richtig aufzubauen. Ich werde deshalb erst wieder im Mai mit den Rennen fortfahren um mich vollständig neu zu orientieren und die Situation zu klären. Gerade weil ich mich öfters in diesem Winter erkältet habe, bin ich letzte Woche für einige Untersuchungen zum Arzt gegangen (Blut, Lunge und Bronchien). Ich werde jetzt einen neuen Aufbaublock starten damit ich wieder 100% fit und gesund werde!
28.03.2008 Die Formkurve steigt!!!
Anfangen möchte ich bei meinem Renneinsatz vom vergangenen Samstag in Affoltern. In meinem ersten Kriterium meiner sportlichen Laufbahn konnte ich nicht zeigen, was momentan in mir steckt. Zu Verhalten und ohne Mut habe ich das Rennen im "Säuliamt" bestritten. Der Druck war zwar auf der Pedale doch das Verhalten im Feld und die Technik (Windschatten fahren, Angriffe und Geschicklichkeit) waren katastrophal! Daher war mir von Anfang an klar, dass ich bei solchen Rennen noch ganz viel lernen muss. Entscheidend war nämlich nicht die Kraft und Ausdauer sondern die Erfahrung, die mir gefehlt hat. Trotz der tollen und klangvollen Unterstützung des Fanclubs blieb mir nichts anderes als der "Trostpreis" zum Schoggi-Osterhasen übrig. Nach diesem verpatzten Renneinsatz fuhr ich gleich nach Hause um die Kleider und Reiseutensilien für das Etappen-Rennen der Tour de Normandie/FRA zu packen. So nahm ich dann auch meine Reise um 04.00Uhr von zu Hause aus in Angriff damit ich pünktlich um 06.00 Uhr in Sulz/AG zu sein. Von da aus fuhr ich mit unserem Mechaniker weiter nach Frankreich, wo ich meinen Teamkollegen Mathieu Deschenaux mit ins Auto aufnahm. Schliesslich waren wir um 17.00 Uhr in der Normandie (in der Nähe von Caen) angekommen. Nach einem kurzen Erholungsschlaf gingen wir zusammen noch 45min auf die Rolle um die Beine auszuschütteln. Am Montag, 24. März, stand die 1. Etappe auf dem Programm: 5.8km Prolog in der Innenstadt. Ich teilte mir die Strecke in 3 Teile ein. Start mit Abfahrt, Mittelstück mit vielen Wellen und Kurven sowie das Schlussteil mit einem 1km langen Aufstieg (4-5% Steigung). Da ich als erster Fahrer unseres Teams starten musste und als 5. gesamthaft war die Vorbereitung vor dem Start nicht optimal. Da die Teampräsentation um 14.40 Uhr war und mein Start bereits um 15.34 Uhr blieben mir gerade einmal 35min zum "Einfahren". Dennoch fühlte ich mich sehr gut. Gleich nach dem Start begann eine 800m lange Abfahrt bei der man mit 70 bis 80km/h runter hämmerte. Aus irgend einem Grund musste das Begleitfahrzeug meines Vorgängers unbedingt an mir vorbei fahren und so kam es, dass diejenige Person unten an der Kreuzung nicht wusste, wo er durchfahren muss. In der Panik bin ich von der Aeroposition in die Bremshaltung gegangen (das Auto touchierte dabei sogar meinen Begleittöff!) und verlor so sicher 2-3 Sek, Schade! Voller Motivation und Energie bin ich in die 2. Etappe gestartet. Ich nahm mir für diese Etappe vor immer vorne zu bleiben damit ich Angriffe und Renngeschehen kontrollieren konnte. Dies ging ganz gut bis Km 120. Doch was dann folgte war ziemlich unschön: Zuerst verlor ich die Kontrolle und wurde aus dem Feld "geschraubt". Ich übersah, dass nach dem Aufstieg viel Wind herrschte und wurde so zum Opfer der berühmt berüchtigten "Windkante"!!! Trotz dieses Missgeschicks fuhr ich weiter und konnte nochmals den Kontakt zur nächsten Gruppe schaffen. Doch dann, in der Verpflgungszone, war es passiert: mein Teamkolleg konnte seinen Verpflegungsbeutel nicht fassen und stürzte direkt vor mir zu Boden! Da ich nicht weit von seinem Hinterrad entfernt war, flog ich auch zu Boden. Völlig verwirrt und mit starken Schmerzen im Hals, Kopf und meinem Schulterblatt wurde ich vom Rennarzt kontrolliert. Nach einigen Abklärungen gab dieser für mich das Rennen wieder frei. Doch schon kurz darauf musste ich einsehen, dass es keinen Sinn machte in so einem Zustand weiter im Rennen zu bleiben. Heute, 3 Tage nach diesem Ausfall fühle ich mich wieder gut und habe auch keine Schmerzen mehr. Ich werde nun weiter an meiner Ausdauer und meiner Form "feilen" um bald wieder gute Akzente setzen zu können!
13.03.2008 Ein Wochenende ohne Renneinsatz!
Seit dem vergangenen Samstag bin ich wieder erkältet (bereits zum dritten Mal seit dem Trainingsstart im November 2007!). Trotz dieses "Handycap's" habe ich den Start zum GP Lille/FRA angetreten. Das Rennen war gezeichnet von Regen, Kälte (5° Grad und Dauerregen!!!) und vielen Stürzen. Nach 130km (von insgesamt 171km) habe ich mich schliesslich selber aus dem Rennen genommen. Die Nässe und die tiefen Temperaturen hatten keinen positiven Einfluss auf meine Erkältung. Mit blauen Lippen und frostigem Oberkörper ging ich unter die Dusche. Nach ungefähr 1.5h nach dem Wettkampf konnte ich langsam wieder Energie für den Wärmehaushalt meines Körpers freisetzen. Das diese "Übung" nicht sehr intelligent war, musste ich nun die ganze Woche spüren. Am Montag hatte ich Fieber, am Dienstag und Mittwoch lief mir die Nase und nebenbei hustete ich wie verrückt. Heute, Donnerstag, geht es mir schon sehr viel besser. Der Husten lässt langsam aber sicher nach! Dennoch fühle ich mich noch nicht 100% gesund. Aus diesem Grund werde ich meinen Startplatz von Mendrisio einem anderen Teamkollegen überlassen. Es ist mir momentan wichtiger mich vollständig zu erholen als ein Rennen um das andere in krankem Zustand zu absolvieren. Optimistisch stimmt es mich, dass mir die Trainings von Tag zu Tag bzw. von Woche zu Woche immer besser gehen!
07.03.2008 2.Saisonrennen in Frankreich
Nach dem Auftakt vom vergangenen Sonntag in Lugano werde ich an diesem Wochenende (Sonntag) in Lille/FRA an den Start gehen. Auch dieser Wettkampf wird mit Fahrern aus dem internationalen Geschehen "über die Bühne" gehen. Deshalb darf man auch hier ein hartes und taktisch sehr ausgeklügeltes Fahrerfeld bzw. Rennen erwarten! Da ich in dieser Woche ein wenig mehr als üblich die Schulbank drücken musste und bei uns das Wetter (Schnee bis ins Flachland) nicht optimal war, werde ich mit einer eher ruhigen Trainingswoche an den Start gehen. Trotz dieser beiden Tatsachen werde ich natürlich mein Bestes geben und versuchen eine gute Leistung zu zeigen! Machets guet und gnüssed's Wuchenänd!!!
03.03.2008 Auftakt mit den Profis
Nach zwei schönen Wochen in Italien folgte am gestrigen Sonntag der Auftakt in die neue Saison mit dem Profirennen von Lugano (UCI 1.1). Meine Form, die ich vom Trainingslager Nr. 2 mit nach Hause genommen habe, stimmte mich anfangs sehr optimistisch auf das Rennen ein. Mit einem wunderschönen Empfang an der Seepromenade durften wir, Atlas-Romer's, uns den Medienleuten, Fans und Publikum von einem Schiff aus vorstellen. Die gesamte Führung und Organisation war das bisher grösste und professionellste, das ich jemals als Fahrer erlebt habe. Ebenso ging es mit dem Fahrerfeld weiter. Standen doch Stars wie: Davide Rebellin, Linus Gerdemann, Fabian Wegmann, Gilberto Simoni, Vladimir Efimkin, Stefan Schumacher oder Giovanni Visconti und noch viele andere Weltklasse-Fahrer am Start!!! Das Rennen wurde schon in der 1. von 5 Runden sehr schnell angegangen. Einige der Fahrer beendeten schon nach der ersten Runde den harten Wettkampf. Mir ging es am Anfang sehr gut. Meine Beine und meine Lunge machten sehr gut mit und so konnte ich auch ohne Probleme im Feld mitfahren. Als dann in der 3. Runde wieder vollgas gefahren wurde - und hier meine ich wirklich vollgas - musste ich einsehen, dass meine hintere Position im Feld nicht hilfreich für einen optimalen Start in den Berg war! Schliesslich fuhren wir nach der Abfahrt mit 55km/h in eine happige Gegensteigung welche in Linienform hintereinander gefahren wurde. Kurz vor dem Bergpreis fand ich jedoch den Rhythmus wieder und so konnte ich mich auf der Fläche nochmals mit einigen anderen Fahrern ins geschlossene Feld "retten". Als dann die Mannschaft von Gilberto Simoni - Selle Italia - in der nächsten Steigung jedoch einreihte und richtig Dampf machte, musste ich das Profifeld ziehen lassen. Sieger wurde am Schluss der Italiener Nocentini von Ag2r-La Mondiale vor Davide Rebellin/Gerolsteiner und Enrico Gasparotto/Barloworld. Heute, einen Tag nach dem Rennen fühle ich mich schon wieder erstaunlich gut. Dies gibt mir Moral und Zuversicht für eine erfolgreiche neue Saison!
22.02.2008 Ein Tag zum Vergessen
Als wir am Montag im Aargau losgefahren sind, konnte jeder in ein beliebiges Teamauto einsteigen um nach Italien zu fahren. Unser Auto war besetzt mit: Marcel Wyss, Giuseppe Ribolzi, Reto Hollenstein und mir. Kurz nach dem wir losgefahren sind, merkten wir, dass es Giussepe nicht gut ging, musste er sich doch schon kurz nach dem Gotthard-Strassentunnel "übergeben". Dasselbe folgte schliesslich in Bologna und in Pesaro nochmals. Und zum Höhepunkt kam es dann für mich als wir beide im selben Zimmer einquartiert waren. Trotz meiner Skepsis gegenüber diesem Vorhaben musste ich das Hotelzimmer mit ihm teilen. Die logische Konsequenz folgte am Tag darauf. Leider wurde auch ich von dieser Magen-Darm-Grippe heimgesucht und angefallen. Mir ging es elends schlecht. Ich fühlte mich, als ob ich in einer Waschmaschine ausgespühlt würde! Heute, Donnerstag, geht es mir schon wieder einiges besser und ich werde versuchen meinen Rhythmus so schnell wie möglich wieder zu finden. Ich wünsche allen eine "grippefreie" Zeit!!!
17.02.2008 Volles Programm
Morgen werde ich mit meiner neuen Mannschaft, Atlas-Romer's, in Kleindöttingen zusammen kommen. Wir werden fùr die neue Saison 2008 Autogrammkarten und Poster in einem professionellen Fotostudio machen lassen. Danach wird es vor dem Mittag mit der Teampräsentation weitergehen, an welcher alle Sponsoren, Medienleute, Freunde und Bekannte eingeladen sind. Dabei wird jeder Fahrer kurz namentlich erwähnt und sein dazugehöriges Palmarès und seine Zukunftsvisionen vorgestellt. Am Nachmittag werden wir schliesslich die Fahrt Richtung Süden (Pesaro/ITA) in Angriff nehmen. Das ganze Team wird dort ein zweiwöchiges Trainingslager zur Vorbereitung der "Frühjahresklassiker" absolvieren. Die einen werden sich auf den Start der Tour de Vaucluse/FRA vorbereiten und die anderen (darunter ich) auf das Profirennen von Lugano/SUI.
13.01.2008 Trainingslager in Alicante/ESP
Ab heute werde ich zwei Wochen in Spanien residieren. Zusammen mit einem anderen Elitefahrer (Loic Muhlemann, U-23 Schweizermeister Strasse von 2005) werde ich ein gutes Trainingspensum absolvieren und in einer guten "Finca" (Wohnung) hausieren. Die Gegend um Alicante in der Provinz von Valencia eignet sich hervorragend für einen ersten "Umfangblock". Die Temperaturen pendeln tagsüber im Moment zwischen 15 und 20 Grad.
11.01.2008 Fondueplausch in der Halsegg
Am heutigen Abend hat der Fanclub einen super tollen Anlass organisiert. Von der Obheg-Kapelle sind wir in Richtung Halsegg mit den Schneeschuhen gelaufen. Kurz nach der Ankunft erhielten wir vom Wirtenpaar ein hervorragendes Fondue und sehr feinen Wein. Es war genug Zeit vorhanden um das vergangene Jahr und andere interessante Sachen "Revue" passieren zu lassen. Lieber Vorstand - vielen herzlichen Dank!!! Es war ein super organisierter Anlass!
01.01.2008 Neujahr
Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage Ich wünsche Euch allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2008!
29.12.2007 Erster Teamzusammenzug
Heute traf sich das komplette, neue Continental Team Atlas Personal-Romer's Hausbäckerei das erste Mal. Um halb 10 Uhr gab es zu Beginn des Treffens ein feines Frühstück. Dieses hatten sich einige der Mannschaft auch wohlverdient. So reiste einer unserer deutschen Fahrer (Igor Leonovich) um 01.00 Uhr morgens in Münster ab um pünktlich in Laufenburg/BL zu sein! Nach diesem ersten Imbiss trat dann auch gleich der Teamchef ins "Rampenlicht". Er, Ueli Schumacher, stellte seinen Betreuerstab in einigen kurzen Worten den Fahrern vor. Ueli teilte uns mit, dass ihm Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Vertrauen sehr wichtige Normen seien damit ein Team funktionieren kann. Natürlich sollen wir auch lachen können und Spass an unserem Job als Fahrer haben. Von Laufenburg aus liefen wir im Rahmen eines kleinen Spaziergangs nach Sulz. Dort erwartete uns eine Fischzucht! Jeder Fahrer konnte seinen eigenen Fisch fangen und danach essen. Es war wirklich sehr lustig den Leuten dabei zu zusehen :-). Ich glaube, dass wir ein sehr homogenes und starkes Team haben! Ganz nach dem Motto: "Alle für einen, einer für alle!"
27.12.2007 Vorschau
Nach wunderbaren Weihnachtsfeiern (24.12. zu Hause / 25.12. bei Familie Schelling / 26.12. bei Familie Arnold-Bissig) mit vielen Geschenken und feinen Köstlichkeiten werde ich mich nun wieder auf meine Tätigkeit als Sportler konzentrieren. Nun befinde ich mich bereits in meiner 4.Woche mit dem Aufbautraining. Die erste Phase war geprägt von vielseitigem Training (Schneeschuhlaufen, Schwimmen, Laufen, Krafttraining und Turnverein). Dieses Training geniesse ich sehr, den es macht mich sehr "hungrig" auf die kommenden Trainings mit dem Rad! Nach den ersten Vorbereitungswochen zu Hause werde ich ab dem 13.JAN für zwei Wochen nach Spanien (Alicante) reisen. Darauf folgen zwei Wochen im Steinerberg und dann gehts's schon ins nächste Trainingslager mit der Mannschaft nach Italien. Ich hoffe, dass ich weiterhin einen guten und unfallfreien Aufbau gestalten kann, um danach wieder Topleistungen zu bringen.
25.12.2007 Weihnachten 2007
Ich wünsche allen Homepagebesuchern schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008!!!
26.11.2007 Trainingsstart Saison 2008
Heute werde ich mit dem allgemeinen Training für die Saison 2008 starten. Nach einer zweiwöchigen Pause zu Hause im Steinerberg beginnt nun die Vorbereitung für das kommende Jahr. In der kommenden Saison werde ich neu für das Continental Team ATLAS-ROMER'S an den Start gehen. Die Mannschaft, um Teammanager Ueli Schumacher, wird sich vor allem auf die UCI Europe Tour und die nationalen Rennen konzentrieren. Mein persönliches Ziel wird dabei die Verstärkung der Mannschaft sowie den Erhalt eines Profivertrages bei einem Continental Pro / Pro Tour Team sein! In diesem Sinne möchte ich mich bei meiner ehemaligen Mannschaft, mit Teambesitzer Fabrizio Biaggi und Teammanager Davide Bortoluzzo, für die Betreuung und die gute Zeit im Tessin herzlich bedanken!
Mille grazie per vostro impegno!!!
13.11.2007 Tour of Hainan
Gemeinsam mit 8 weiteren Personen (Betreuer: Markus+Seleena Kammermann und Sven Gabler mit Rennfahrern: Pascal Hungerbühler, Guillaume Bourgeois, Fabian Kryenbühl, Peter Andres und Christian Rocha) konnte ich an der diesjährigen Tour of Hainan/CHN teilnehmen. Das Rennen beinhaltete insgesamt 7Etappen sowie einen Auftaktsprolog in der zweitgrössten Inselstadt Hainans (Sanya). Neben dem wunderbaren Wetter bei 30° Grad und einer hohen Luftfeuchtigkeit von 70-80% überzeugten vor allem die herrliche Landschaft, das gute Essen und die professionelle Betreuung durch die Veranstalter. Natürlich durfte ich mich auch im "zusammengewürfelten" Team sehr wohl fühlen! Die Mannschaftsstimmung war super und die Hilfsbereitschaft für einander stieg von Tag zu Tag. Mit dem sehr guten Resultat von Pascal Hungerbühler gab's schliesslich auch noch was zu feiern am Ende der achttägigen Rundfahrt. Bilanz: tolles Wetter, super Teamstimmung (inkl. Stewart :-) und ein eindrückliches Erlebnis!!!
26.10.2007 DANKESCHÖN!!!
Die Saison 2007 neigt sich allmählich dem Ende zu und deshalb möchte ich allen Personen, die mich vor, während und (hoffentlich:-) auch in Zukunft unterstützt haben oder werden, ganz herzlich DANKE sagen! Es war für mich ein aufregendes, lehrreiches und abwechlungsreiches Jahr. Wie im privaten Leben üblich durfte ich auch in sportlicher Hinsicht Höhen und "Tiefen" erleben! Die tolle Unterstützung, die ich täglich von Euch erfahren darf, hilft mir enorm bei der Umsetzung meiner Ziele!
Herzlichen Dank
07.10.2007 Noch ein weiteres Rennen... mich freut's :-)
Heute habe ich ganz unerwartet einen tollen Telefonanruf bekommen. Markus Kammermann (ehemaliger Elitefahrer) hat mich angefragt, ob ich gemeinsam mit vier anderen Elitefahrern und einem Profi (Pascal Hungerbühler, Volksbank) an einem Mehretappen-Rennen auf der Insel Hainan/China teilnehmen möchte. Die Mannschaft wird offiziell als Schweizer Nationalmannschaft an den Start der 8-tägigen Rundfahrt gehen! Nach einem Auftaktprolog von 3km folgen sieben Etappen mit insgesamt 1100km Distanz. Ich hoffe, dass ich mich schnell von meiner Erkältung erholen werde und anschliessend alles für einen super Einsatz in China unternehmen kann! Konzentration, Einsatz und gute Planung sind nochmals gefragt.
05.10.2007 Jahresklassement Swiss-Cycling
In meiner ersten Saison der nationalen Elitefahrer belege ich den 8.Schlussrang im Jahresranking! Meinen grössten Erfolg konnte ich im Wallis (GP Valais) mit einem Elite-Sieg feiern. Dazu kamen die Bronzemedaille an der Berg-SM im Tessin sowie die zwei Siege in der Open-Kategorie (=offen für alle, von Hobbyfahrer bis Profis sind alle startberechtigt!). Neben diesen Erfolgen kann ich während dieser Saison rund 16 Top-Ten Resultate "verbuchen".
05.10.2007 Zeitfahren in Orbe
Heute habe ich mein erstes Zeitfahren dieser Saison absolviert. Die Strecke führte von Orbe/VD auf einem welligen Kurs über 30,5km auf's Land hinaus und danach wieder zurück ins Städtchen. Ich fühlte mich während dem Rennen ziemlich gut und konnte auch mehr oder weniger alles aus mir hinaus holen. Einzig der sehr starke Wind auf dem zweiten Teilabschnitt machte mir sehr fest zu schaffen. Da ich eine gute Stunde vor den Favoriten an den Start musste (gemeinsam mit den Hobbyfahrern), war ich leider zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt gestartet. Einige der Fahrer sprachen davon, dass der Wind allmählich nachgelassen habe. Januu!!! Mit 90sek Rückstand auf den Sieger und 30sek auf den Zweit- und Drittplatzierten erreichte ich mit meiner Zeit den 6. Schlussrang.
23.09.2007 GP Kyburg
Das Rennen im Kanton Zürich (Effretikon) wurde im Handycap-Format ausgetragen. Die Amateur- und Masterfahrer hatten rund 7Min Vorsprung auf uns. Nach einigen schnellen Runden konnten wir den Abstand in kürzester Zeit auf 3Min verringern. Doch als das Tempo wieder heruntergedrosselt wurde, stieg der Zeitrückstand wieder kontinuierlich an. In der 8. von insgesamt 12 Runden startete ich zusammen mit Mathieu Deschenaux einen Ausreisversuch. Das Feld war allerdings aufmerksam und verhinderte schliesslich unser Vorhaben. Da ich an diesem Tag in blendender Verfassung war, versuchte ich ständig aus dem Feld auszureissen bzw. eine Gruppe zu bilden. Da das Streckenprofil anspruchsvoll, aber nicht sehr schwierig war, konnten die abgeschüttelten Fahrer jeweils in der Abfahrt wieder "Fuss fassen". Schliesslich wurde das Rennen mit einer Sprintankunft zu Ende gefahren. Auf dem letzten Kilometer drückte ich ziemlich auf's Pedal, denn kurz vor dem Ziel befand sich noch eine heikle 90° Kurve in der ich vorne sein wollte. Nach der Kurve war ich in aussichtsreicher 2. Position! Jedoch wollte ich nicht zu viel riskieren und überliess den Sprint den endschnellen Fahrern. Bilanz: gutes Wetter, 120 Fahrer und eine abwechslungsreiche Streckenführung
22.09.2007 Brienz - Axalp
Die Strecke von Brienz nach Axalp ist vergleichbar mit der Berg SM Strecke vom Tessin (Roveredo-Laura). Auf 10km galt es über 900 Hm zu bewältigen! Auf dem ersten Teil der Strecke lief es mir anfangs ganz gut. Ich konnte einen hohen Rhythmus mitgestalten und fühlte mich sehr stark. Jedoch musste ich nach einigen Kilometern meinem Tribut zollen. Da die Strecke ständig ansteigt, bot sich absolut keine Möglichkeit um sich zu erholen. Auf dem letzten Kilometer nahm ich schliesslich noch etwas Gas raus um nicht allzu sehr in die Säure zu fahren. Schliesslich steht ja morgen noch das Rennen von Effretikon (GP Kyburg) auf dem Programm. Bilanz: Schönes Wetter, tolle Strecke und ein 7.Rang (Elite) P.S.: Das Rennen wurde wieder im Handycapformat ausgeführt (Amateure/Masters profitierten von 20'' Vorsprung!).
21.09.2007 Gutes Wetter, viel Motivation und starke Beine - eine tolle Trainingswoche!
Diese Woche konnte ich sehr gut trainieren und fühlte mich bei den jeweiligen Trainingseinheiten auch sehr stark! Ich hoffe, dass ich diese gute Form nun auch in den Rennen an den Tag legen kann. So wie es im Moment aussieht, wird auch das Wetter konstant (also schön :-) bleiben. Meine Konzentration richte ich voll und ganz auf die beiden Abschlussrennen dieser Saison! Hoffen wir, dass es noch etwas zu feiern gibt!
09.09.2007 GP Lausanne
Das Rennen von heute wurde in Handycap-Form ausgetragen. Das bedeutet, das gestaffelt gestartet wird! Zuerst durften die Junioren starten, dann die Amateure/Masters und schliesslich noch die Elite. Der Zeitrückstand auf die Junioren betrug 9 Min, auf die Amateure 5 Min. Nach 3 eher gemächlichen Runden griff ich anfangs der 4. Runde an. Leider wollte mir niemand Gesellschaft leisten! So fuhr ich eine Runde solo im Wind. Als ich mich in der 5. Runde wieder in der Gruppe zurückfallen lies, passierte mir ein sehr blöder Defekt bei dem mir die Kette vom grossen Kettenblatt gefallen war. Natürlich auch noch gerade am dümmsten Ort, an der steilsten Stelle des Aufstiegs! Als ich den Defekt behoben hatte, schloss die zweite Gruppe wieder zu mir auf. Dabei musste ich mit aller Kraft wieder in vordere Gruppe fahren. Als kurz darauf die nächste Steigung angefangen hatte, bemerkte ich, dass ich einwenig Körner für die vorherige Aktion lassen musste. So war es dann auch ungünstig für mich als eine Tempoverschärfung erfolgte. Mit meinem eigenen Rhythmus fuhr ich die Steigung hoch und musste dabei zusehen wie die späteren Sieger davon fuhren! Schade, hatte ich doch genau an diesem Tag super Beine! Als ich mich eine Runde später wieder erholte, fuhr ich wieder aus der Gruppe und machte schliesslich mein eigenes Rennen. Dabei konnte ich ständig Plätze gut machen. Leider war die Distanz von 110km nicht allzu lang. Bilanz: Unnötige Kraftverpuffung und ein blöder Defekt hinderten mich an einer Topplatzierung
02.09.2007 Gerolsteiner Classics in Bad Ragaz
Nachdem ich am Tag zuvor am Bergzeitfahren von Niederbipp auf den 4.Rang gefahren bin, wollte ich wieder einen Podestplatz ergattern! Da ich mich erst am späten Samstagabend für diesen Start entschieden habe, fehlte mir ein bisschen die Zeit für einen ordentlichen Radcheck. Normalerweise fährt man nämlich mit einer sauberen Kette an einen Start (dieses Mal habe ich mir jedoch eine Ausnahme erlaubt :-). Der Start zur diesjährigen Gerolsteiner Classics wurde in Bad Ragaz/SG ausgetragen. Da ich mich als Helfer für unseren Präsidenten, Martin, zur Verfügung stellen wollte, absolvierte ich den Wettkampf nur zum "Spass". Als dann der Startschuss gegeben wurde, wollte ich unbedingt mit Martin an die Spitze fahren. Da sich Martin jedoch nicht in seiner gewünschten Form befand, erhielt ich kurze Zeit später das OK für eine eigene Fahrt! Also ging ich in die Front und versuchte das Tempo zu diktieren. Dies gelang mir sehr gut und kurz darauf befand ich mich auch in einer 3-er Spitzengruppe. Gemeinsam fuhren wir rund 25km vor dem Feld. Da meine beiden Wegbegleiter von Zeit zu Zeit immer weniger Druck auf das Pedal brachten und Gerolsteiner Profi Marcel Strauss wesentlichen Anteil an der Aufholjagd hatte, wurden wir wieder gestellt. Schon beim nächsten kürzeren Aufstieg folgte dann die entscheidende Tempoverschärfung. Auch hier war ich wieder dabei. Da ich das Rennen nur zum Training absolvierte, arbeitete ich am meisten der Gruppe. Auf der Zielgeraden wusste ich nicht so recht wie ich mich genau verhalten sollte. Da ich kein Startgeld bezahlt hatte, wollte ich nicht den Sprint nicht als Sieger beenden! Ebenso schnell wie ich ins Ziel gefahren war, versuchte ich mich auch wieder aus dem Staub (durch den Wald!!!) zu machen ;-) Bilanz: Sehr gutes Training und ein irritierter Offizieller (mehr Auskunft dazu erteilt sonst die Startnummer 301 :-)
P.S.: Falls ihr trotzdem etwas vom Sprint sehen wollt, könnt ihr die Fotos auf www. marathon-photos.com sehen (Einfach die Nr. 1 eingeben und nachschauen).
01.09.2007 Mountain Champion - Bergrennen von Niederbipp
Das einzige offizielle Bergzeitfahren wurde in Niederbipp/BE durchgeführt. Das Rennen wurde dieses Jahr leider nicht als nationales Bergrennen gewertet. Dies obwohl etliche Eltiefahrer sowie zwei Profis (Zampieri, Beuchat) am Start standen! Leider sieht man hier wieder einmal, dass der finanzielle Aspekt vor der sportlichen Leistung gewertet wird, was in meinem Sinn nicht für Swiss-Cycling spricht!!! Die Strecke, welche 7.8km lang war, hatte es in sich! Die ersten 1.5km des Parcours waren flach. Danach folgte eine leichte Steigung von 8-9%, welche ab Km 4 in eine 12% Steigung über ging und schliesslich mit einer prozentualen Steigung von 15% (rund 200m) endete. Mein grösster Gedanke bei der Besichtigung der Strecke galt der "Einteilung". Da ich dieses Rennen zum ersten Mal gefahren bin, wusste ich nicht so recht wie ich den Rhythmus gestalten sollte. Wenn man bei solchen Wettkämpfen nämlich nicht richtig dosiert, verliert man schnell Zeit! Für die 7.8km benötigte ich 24' 05''. Mit dieser Zeit belegte ich schliesslich den 4.Rang. Der absolute Dominator des Rennens war der Schweizer Cofidis-Profi Steve Zampieri. Er fuhr dieselbe Strecke in 22'52''! Bilanz: 37 Elitefahrer, gutes und angenehmes Wetter und eine wichtige Erfahrung
26.08.2007 Chur-Arosa
Das Bergrennen von Chur hinauf nach Arosa gehört zu den bekanntesten "Eintagesklassiker" unter den Bergfahrern. Das Rennen führt über 30km und beinhaltet 1200m HD. An der diesjährigen Austragung standen rund 220 Radbegeisterte am Start. Prominenteste Fahrer: Thomas Frei (Astana), Lukas Flückiger (Team Athletikum) sowie der "Altmeister" Roger Devittori. Schon am Anfang des Rennens wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Leider konnte ich meinen guten Startplatz nicht ausnutzen, da ich versehentlich nicht in die Pedale kam. Mit viel Kraftaufwand und einer anstrengender Aufholjadt konnte ich bei Kilometer 2 zur Spitzengruppe aufschliessen. Schon kurze Zeit später erfolgte durch Roger Devittori ein erster Angriff, der nicht neutralisiert wurde! Leider befand ich mich zu dieser Zeit in einer sehr ungünstigen Situation, so dass ich nicht "mitgehen" konnte. So zog Roger davon und die Gruppe in der ich war (8er Gruppe) hinterher. Nach dem langen leicht ansteigenden Stück von Castiel hinauf folgte eine starke Gegensteigung (Litzirüti). In diesem Abschnitt lancierte ich einen Angriff, der anfangs sehr erfolgreich für mich aussah. Es konnten mir lediglich Martin Gujan und Lukas Flückiger folgen. Doch kurze Zeit später fühlte ich, wie meine Beine immer schwerer wurden und mein Rhythmus immer unregelmässiger wurde. Dennoch gelang es mir, zusammen mit den beiden Bikern, zu Roger Devittori aufzuschliessen. Als eine weitere Attacke folgte, musste ich die drei Spitzenfahrer ungewollt ziehen lassen. Schliesslich konnten sogar die distanzierten Martin Flückiger und Marcel Siegfried noch aufschliessen. Auf den letzten Metern des Anstiegs nach Arosa fehlte mir leider die Streckenkenntnis! Gerade einmal 30-40 Meter fehlten mir um wieder an die Spitze zu gelangen. Bilanz: Gutes Wetter, super Fans und ein bescheidener 6. Rang!
Ich will unbedingt wieder siegen!!!
18.08.2007 Schwyzer-Triathlon
Wie bereits angekündigt, hatte ich heute ein Versprechen einzuhalten. Da ich seit 2004 an keinem Triathlon teilgenommen habe, wusste ich wirklich nicht recht wo ich im Moment stehen würde! Natürlich wollte ich mich dennoch gut "opfern". Bei 19° Grad Wassertemperatur ging es um 10.00 Uhr mit dem Triathlon in der Seebadi in Seewen los. Nach 400m Schwimmen kam ich mit einem Rückstand von eineinhalb Minuten auf die klar beste Frau und Topschwimmerin des Tages, Céline Schärer, aus dem Wasser. Meine Konzentration galt nun voll dem Radfahren. Ich wollte heute unbedingt eine Topzeit hinlegen, schliesslich messen sich die Leute an meiner Radleistung. Von Anfang an verspührte ich einen guten Druck auf dem Pedal. Schon auf der ersten Runde hinauf zur "Waag" konnte ich die Vordersten einholen und zum Glück auch gleich überholen. Mit viel Power und einem guten Gefühl konnte ich von Meter zu Meter meinen Vorsprung ausbauen. Als erster in der Wechselzone angelangt, durfte ich nun die Laufstrecke von 5km in Angriff nehmen. Auch hier konnte ich meinen Rhythmus ungehindert durchziehen. Geschafft, ein weiterer Sieg in Seewen!
Vielen Dank an meine treuen Fans und die vielen Leute am Strassenrand, die mich einmal mehr genial angefeuert haben! P.S.: Natürlich auch ein herzliches Dankeschön an den huppenden Autofahrer und den Sprinter vom Steinerberg (Go Werni+Reto :-)!!!
15.08.2007 "Ein Sprung ins kühle Nasse"
Im Winter des vergangenen Jahres traf ich meinen ehemaligen Sportlehrer, Guido Purtschert, an einem Konzert (Coverband Alanis Morisette) im Hirschen zufällig an. Mitten im Gespräch hat er mich gefragt, ob ich Lust an einem Triathlon hätte. Darauf antwortete ich ihm: " Guido, wenn du einen Triathlon organisierst, bin ich immer dabei!" Lachend hat er mir mitgeteilt, dass er am nächsten Seewen-Triathlon als OK-Präsident funktionieren werde und den Schwyzer-Triathlon wieder zum Leben bringe.
Quintessenz: Ich muss wohl oder übel am kommenden Samstag meine Badkappe, mein Rennrad und meine Laufschuhe in die Wechselzone stellen!!!
12.08.2007 Unerhoffte Rennpause!
Nach dem GP Gansingen fühlte ich mich anfangs der Woche noch sehr Müde. Die Krämpfe, die ich während den Schlussrunden (8.-10.Runde!) verspührte, setzten mir am Montag und Dienstag noch ziemlich zu. So, dass ich erst nach der wohltuenden Massage von Margrit Ludäscher, margritwellpower.ch, wieder richtig Druck auf's Pedal geben konnte. Als ich am Freitag während meiner Trainingsfahrt einen kurzen "Pit-Stopp" einlegte, bekam ich von meinem sportlichen Leiter die Nachricht, dass ich dieses Weekend keine Rennen fahre! Natürlich war ich sehr verärgert darüber, dass ich diese Nachricht erst so spät erfahren habe! Ich hatte fest damit gerechnet am Sonntag und Montag zwei Rennen in Italien zu bestreiten. Ich werde nun einige Wettkämpfe ohne das Team bestreiten! Voraussichtlich werde ich mich vor allem an den nationalen Rennen bis zum Saisonende zeigen.
05.08.2007 GP Gansingen
Beim GP Oberes Fricktal in Gansingen hatten wir einen Rundkurs von 15.5km (mit jeweils 200m Hd!) zu absolvieren. Schon in der 1. von 10 Runden sorgte ich beim Aufstieg zum Bergpreis für ein hohes Tempo. Kurz darauf bildete sich eine 13 köpfige Spitzengruppe. In dieser Truppe dabei waren alle Favoriten vertreten: Marcel Wyss, Mathias Frank, Martin Krol, Roger Devittori, Joel Frey, Maxime Beney, Elias Schmäh und Laurent Beuret. Gemeinsam sorgten wir für ein hohes Tempo. Schliesslich fuhren wir von Runde zu Runde einen grösseren Vorsprung hinaus. Als in der 6.Runde Marcel Wyss für einen Angriff mit grosser Tempoverschärfung sorgte, befand ich mich gerade am "Schwanz" der Gruppe. Es gelang mir jedoch wieder in die Gruppe hinein zu fahren. Bei dieser Attacke selektionierte es ziemlich fest. Insgesamt waren wir nun noch zu siebt an der Spitze. Als ich in der 9. Runde die Gruppe im Aufstieg zum Bergpreis anführte, lancierte der Romand Laurent Beuret einen Angriff. Leider musste ich bei dieser Tempoerhöhung zu sehen, wie die Fahrer an mir vorbei ziehen. Da ich leider keine Leute dabei hatte und das Rennen 155km lang war (mit einer Temperatur von 32°C), fingen sich nun erste Krampferscheinungen zu äussern! Da ich aber unbedingt noch einmal nach vorne fahren wollte, sammelte ich all meine Kräfte und gab nochmals kräftig Gas. Es gelang mir nochmals in die Gruppe hinein zu fahren! Leider waren die Krämpfe nun so stark, dass ich die Gruppe auf der Fläche ziehen lassen musste!!! Zusätzlich waren meine Zehenspitzen so heiss geworden, dass ich die erhaltenen Getränke vor zu über meine Füsse giessen musste! Schrecklich!!! Bilanz: 85 Fahrer, 32°C, Flüssigkeitsmangel, heisse Füsse... es kommt wieder besser ;-)
29.07.2007 Bergrennen Martigny-Mauvoisin
Mit viel Freude und grossen Erwartungen reiste ich ins Wallis. Am Start des diesjährigen "Berg-Klassikers" waren viele gute Rennfahrer. Um nur ein paar Namen zu nennen: Roger Beuchat (LPR), Christoph Sauser (Gesamt Weltcup Sieger MTB), Roger Devittori (Sieger Sierre-Loye), David McPartland (Sieger Rund um d'Rigi), Elias Schmäh (Doppelschweizermeister), Silvère Ackermann (2. SM Elite / 2.Tour du Jura), Alexander Pliuschin (AG2r) sowie viele weitere Topfahrer. Auf den ersten 20km lief es mir ganz gut. Nach etlichen Positionskämpfen konnte ich mich in der Spitze behaupten. Ganz vorne fuhr ich mit ungefähr 10 Leuten in die erste Rampe nach Fionnay. Nach wenigen Kilometern wurde diese Gruppe jedoch immer kleiner. Das Tempo war anfangs sehr hoch! Da ich am Freitag noch ein intensives Töfftraining mit Armin Truttmann absolvierte, verspührte ich noch ein wenig Schmerz in den Beinen. Jedoch versuchte ich mich von diesen Blessuren nicht täuschen zu lassen. Gemeinsam mit dem späteren Sieger (Silvère Ackermann), dem Zweitplatzierten David McPartland (AUS), dem Drittplatzierten Italiener Giuseppe Ribolzi und Elias Schmäh fuhr ich in die letzte 3 km lange Schlusssteigung. Nach einer erneuten Attacke von Ackermann musste ich meinen eigenen Rhythmus halten. Dank meiner konstanten Fahrweise konnte ich Meter um Meter auf den Drittplatzierten Italiener gut machen. Jedoch fehlten am Schluss die nötigen Meter auf Podest. Bilanz: 4. Platz, rund 120 Fahrer, schönes Wetter (28° Grad) und eine tolle Bergkulisse!
Herzlichen Dank an meine Familie, welche mich auf der Heimreise von Frankreich besuchten und toll anfeuerten!!!
22.07.2007 Pässefahrten
Diese Woche konnte ich das tolle Wetter in den Alpen richtig ausnützen. Neben der Ibergeregg sowie der Sattelegg standen der Susten, der Klausen und der Pragel auf meinem Programm. Natürlich fand ich auch ein Opfer in dieser Woche. Nämlich der berühmt berüchtigte "Mr.Präsident" (alias Martin Stutzer;-). Neben dem lockeren Teil: "Liegen lang" in der Badi von Oberägeri stand am darauf folgenden Tag der Klausen und der Pragel mit dem Dessert, Schwyz-Sattel, auf der Speisekarte. An dieser Stelle möchte ich dem Präsi nochmals gratulieren: Präsi, ich sehe das du das nötige Zeug dazu hast, die 45 Minuten Rückstand auf deine Ausreisser (Werner, Andy und Reto Auf der Maur) nach Davos wett zu machen ;-)!
15.07.2007 Top 3 an der Berg-SM
Am Bergrennen von Roverédo nach Laura, welches über 11,8km führte und mit Steigungen zwischen 10 und 13% gespickt war, konnte ich den guten 3.Rang in der Kategorie Elite/Professional herausfahren! Kurz nach dem Start setzte ich mich mit einer 7-köpfigen Spitzengruppe ab. Darunter vertreten waren keine geringeren als die Profis: Rubens Bertogliati (Saunier Duval), Partrick Calcagni (Liquigas), Roger Beuchat (LPR), Altmeister Peter Schnorf, Gipsermeister Roger Devittori sowie der grossen Nachwuchshoffnung Mathias Frank (Sieger Silenen-Bristen / Int. Thüringenrundfahrt / U-23 Zeitfahrmeister) und dem Doppelschweizermeister Elias Schmäh (U-23 / Elite). Nach 3km kam dann die erste Tempoverschärfung durch Schmäh. Dadurch verringerte sich die Spitzengruppe auf 4 Leute (Bertogliati, Frank, Devittori und Schmäh). Kurze Zeit später büsste der frischgebackene Schweizermeister jedoch für seinen frühen Angriff. Mit einem konstanten Rhythmus und guten Beinen konnte ich allmählich wieder zur Spitze aufschliessen (Km 5). Ich übernahm sofort die Verantwortung und führte die Gruppe gut 1km an. Bei der nächsten Ablösung durch Bertogliati blieb das Tempo konstant. Kurze Zeit später verschärfte Frank nochmals das Tempo. Er konnte sich erfolgreich lösen und solo dem Ziel entgegen "rasen" (U-23 Berg SM). Als Zweiter kam Rubens Bertogliati mit letzter Kraft auf den 2. Platz (Overall 2. / Sieger Elite). Roger und ich sprinteten um Rang 2 bzw. 3 in der Elitekategorie. Leider muss ich eingestehen, dass ich meine Tempoarbeit Kraft kostete. Dennoch bin ich über den Schlussrang zufrieden. Meine Formkurve zeigt eindeutig nach oben! Ich freue mich auf die kommenden Rennen! Bilanz: Ein genialer Tag mit einem überwältigenden FANCLUB an der Seite!!! Die letzten 300 Meter standen mir die Haare zu Berge und die Ohren flatterten durch die enorme Wucht der Kuhglocken! Geniale Stimmung, herzlichen Dank :-)
14.07.2007 Berg Schweizermeisterschaft 2007
Die diesjaehrige Bergstrecke von Roverédo nach Laura hat es voll in sich!!! Die Strecke, die vom Buendner Dorf Roverédo aus gestartet wird, fuehrt 10,5km im Wald hoch nach Laura. Dafuer sind ziemlich genau 1000Hm zu absolvieren. Eigentlich sollte die Strecke wie auf mich zugeschnitten sein! Jetzt hoffe ich, dass die Kraft und der Rhythmus im Rennen auf meiner Seite stehen werden! Heute wird's bestimmt heiss ;-)
12.07.2007 Ab in den Sueden, der Sonne hinterher
Heute hatte ich definitiv genug vom Regenwetter in der Deutschschweiz! Ich bin deshalb nach Cadenazzo ins Teamhaus gefahren. Ich hoffe, dass ich hier noch ein paar Tage von der Sonne verwoehnt werde :-)
07.07.2007 Tour de Jura
Das Rennen um den grossen Preis im Kanton Jura wurde von einem Franzosen gewonnen. Nach sehr schnellen 40km in der Startphase fuehlten sich meine Beine noch nicht sehr gut an. Immer wieder kamen Steigungen zwischen 1000m und 5km, die es auf der grossen Schleife zu bewaeltigen galt. Nach ungefaehr 120km (von insgesamt 191km) war ich dennoch in der zweiten Gruppe. Gemeinsam mit 15 anderen bestimmten wir nun das Aufholtempo. Leider hatte ich in einer wichtigen Phase noch einen Plattfuss eingefahren. Mit sehr mueden Beinen vom vergangenen Wochenende (SM in Brugg) fuhr ich das Rennen in einer der hinteren Gruppen fertig. Mir war bewusst, dass es dort nichts mehr zu holen gibt aber als Training war es sicher gut genug. Mein Augenmerk moechte ich in den naechsten paar Wochen ganz auf die Bergrennen richten. Schon am kommenden Samstag (14.07.2007) werde ich an der Berg Schweizermeisterschaft im Tessin an den Start gehen.
06.07.2007 Wettergott, wo bist du?
Nach dem SM-Rennen vom Sonntag war ich anfangs der Woche etwas müde. Ab dem Mittwoch waren meine Beine schliesslich wieder "brauchbar". Diese Woche habe ich eine ruhige Kugel geschoben. Der Juli und August bringt viele Rennen, die ich bestreiten werde. Jetzt heisst es: Alles geben und eine tolle 2. Saisonhälfte zeigen! Morgen geht's in den Kanton Jura zur Tour de Jura (UCI, 1.2).
01.07.2007 Schweizermeisterschaft in Brugg
Der Start in das 205,2km lange Rundstreckenrennen (12Rd) mit 3770Hm (was einem mittelschweren Tour-Etappen Profil entspricht) verlief für mich anfangs ganz gut. Ich konnte in der 3.Runde das Feld der Profis nach Unterbözberg anführen und so eine Lücke innerhalb des Feldes herbeiführen. Nach diesem Kraftakt wurde ich einwenig übermütig und lancierte zusammen mit Andreas Dietziker einen Angriff zum Oberbözberg (Bergpreis). Da von hinten der Schnellzug mit Martin Elmiger, Grégory Rast und 7 anderen Fahrern auf das Tempo drückte und ich nach der Attacke etwas aus der Puste geratten bin, verlor ich den entscheidenden Anschluss in der Folge. Mit einem Abstand von rund 100 Metern fuhr ich schliesslich eine halbe Runde der Gruppe hinterher. Mit dem erneuten Aufstieg zum Unterbözberg verlohr ich dann den Anschluss vollkommen. Nach einer weiteren Runde fuhr ich dann mit der 3. Gruppe dem Ziel entgegen. Das Tempo war sehr unkonstant! Dies war auch der Grund für den ständigen Zeitverlust auf die vorderen zwei Gruppen. Der Zufall wollte es schliesslich noch, dass wir auf der letzten Runde einem Heuwagen hinterher fahren mussten, welcher auf die Strecke geraten war. Als auf der rechten Seite ein kleines Stück Rasen hervorkam griff Steve Bovay im "Querstil" an und löste sich entscheidend von der Gruppe. Schliesslich belegte er den 3.Rang im "national" Klassement. Fazit: Meine Form war gut, doch meine Taktik sehr schlecht! Herzlichen Dank für die super Unterstützung (Fanclub, Pa)!!!
01.06.-30.06.2007 Umzug in den Steinerberg
Liebe Besucherinnen, liebe Besucher Im vergangenen Monat bin ich von Brunnen wieder in den Steinerberg umgezogen. Nach einem Jahr in der "Waldstätte" hat es mich/uns wieder in das schöne Dorf am Fusse des Rossbergs gezogen. In einer gemütlichen 3-Zimmer Wohnung haben meine Freundin und ich ein neues "Zuhause" gefunden. Für den langen Unterbruch möchte ich mich entschuldigen! Natürlich ist auch sportlich einiges gelaufen. Beim Bergrennen Giubiasco-Carena konnte ich einen schönen Soloerfolg feiern mit einem neuen Streckenrekord (28'47''). Bei den Rennen in Italien war ich jeweils in der Spitzengruppe vertreten, doch fehlte mir da die entscheidene Agressivität um ganz vorne zu landen. Bei meinem einzigen Eliterennen in der Schweiz (GP Gippingen) kam es am Ende der 130km zu einem Massensturz. Trainingsmässig läuft bei mir alles gut. Ich fühle, dass ich nach dem letztjährigen Abschluss am LSR wieder den Kopf frei habe für den Sport. Dieses Zeichen gibt mir Zuversicht und stimmt mich deshalb sehr optimistisch für die zweite Saisonhälfte. Mal schauen, was sich aus dieser positiven Lage machen lässt ;-)
31.05.2007 Weekend-Vorschau
Am kommenden Wochenende stehen zwei sehr wichtige Rennen für mein Team und mich auf dem Programm! Beide Rennen sind mit der Ziffer 1.2 (Profirennen ohne Pro Tour-Teams) eingestuft. Dies bedeutet, dass ein grosses Medieninteresse und zwei sehr harte Rennen aufwarten werden. Für mich dienen diese Wettkämpfe in erster Priorität einmal mehr zum Erfahrung sammeln. Natürlich möchte ich auf internationaler Ebene nicht nur Erfahrung sammeln sondern auch bald einmal reüssieren und ein Wörtchen mit den Besten mitreden ;-). Das Rennen vom Samstag wird über 180km ausgetragen. Am Sonntag werden wir an der bekannten Strandpromenade von Rimini an den Start gehen sowie nach sehr harten 170km wieder ins Ziel kommen! Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und bitte nicht vergessen: "essed suuber us!" dann wird sich auch Petrus wieder von einer anderen Seite zeigen :-)!!!
27.05.2007 GP Torino
Eine Woche nach dem unglücklichen Ausscheiden am Schweizer Eliterennen von Cham (Technischer Defekt) konnte ich mit einem 5.Platz in Turin wieder ein gutes Resultat einfahren. Auf einer coupierten Strecke im schönen Piemont ging es gerade nach dem Startschuss schon gut für mich los. Da wir neben den physischen Anforderungen der Strecke noch heftigen Regen hatten, war von Anfang an klar, dass es ein sehr schwieriges Rennen wird. Nach 15km konnte ich mich nach einer eigenen Attacke bereits mit einer 9-er Gruppe vom Feld absetzten! Gemeinsam harmonierten wir 2 Runden lang. Auf der Strecke mussten wir jeweils einen kurzen (500m) sowie einen mittleren (1500m) Aufstieg absolvieren. Ich konnte immer vorne mitfahren und fühlte mich sehr stark. Auf der 3. Runde war es dann mit der Harmonie vorbei! Da ingesamt 5 der 10 Fahrer aus demselben Team vorne vertreten waren, versuchten diese (Pagnoncelli) die Gruppe jeweils mit taktischen Tricks zu sprengen. Erwartungsgemäss liess wieder ein Fahrer ein Loch aufreissen. Dadurch konnte sich eine 4-er Gruppe (mit dem Italienischen Meister: Marco Cattaneo) loslösen und kontinuierlich Zeit auf's heranrollende Feld herausfahren. Unsere Gruppe wurde kurze Zeit später wieder vom Feld eingeholt. Mit ettlichen Attacken versuchte ich jeweils das Feld zu sprengen. Schliesslich gelang mir 2km vor dem Ziel ein Ausreissversuch den ich bis zur Ziellinie mit einem Zeitvorsprung von 6 Sekunden verwalten konnte. Bilanz: 120 Fahrer, 12Grad, starker Regenfall, sehr gute Beine :-)
25.05.2007 Gute Trainingswoche
Das Wetter in dieser Woche war so genial, dass ich mein Trainingsprogramm optimal durchziehen konnte. Die Temperaturen waren für den Mai schon sehr hoch, selbst auf den Pässen blieb einem das Schwitzen nicht erspart ;-)! Trotz dieser hohen Temperaturen habe ich es irgenwie geschafft, den "Pfnüsel" zu erwischen. Bis zum Sonntag (Rennen in Italien) bleiben wir ja noch ganze zwei Tage zur Erholung.
P.S.: Ganz schöni Pfingstä :-)
20.05.2007 GP Cham-Hagendorn
Ein weiteres Innerschweizerrennen steht heute auf dem Programm! Nach dem Klassiker: Rund um die Rigi und dem tollen Bergrennen Silenen-Bristen treten die nationalen Elitemannschaften im Kanton Zug gegeneinander an. Mit viel Motivation und guten Beinen startete ich ins Renngeschehen. Nach einer gemütlichen ersten Runde zum Einfahren wurde die zweite Runde etwas harscher gefahren. Als ich dann in der 3. von 17 Runden selber aufs "Gaspedal" drückte, passierte mir im Anschluss in der Abfahrt etwas Ungewöhnliches! Irgendwie rüttelte und schwankte mein ganzes Velo. Irritiert von diesem Schwanken wollte ich möglichst schnell kontrollieren um was es sich handelte. Also stieg ich kurz vom Rad und sah, dass mein Schnellspanner nicht richtig montiert war!!! Natürlich schloss ich diesen schnell wieder, setzte mich auf's Rad und jagte dem Feld hinterher. Doch da gerade in dieser Rennphase alle Teams auf's Tempo drückten (Durchschnitt der 3.+4.Runde 47km/h), war es für mich nicht möglich mit eigener Kraft ins Feld zu fahren. Im Anstieg kam ich bis auf 80m an's Feld heran doch in der darauf folgenden Abfahrt vergrösserte sich der Abstand wieder. SORRY an alle die mich so toll anfeuerten! Es war für mich als Rennfahrer jedoch wieder eine super geniale Atmosphäre im Anstieg vom Frauental nach Hagendorn. Der Zeitpunkt, bei dem ich mit Euren starken Fanrufen dem Ziel als Sieger entgegenfahren werde, wird kommen!
17.05.2007 Bergrennen Silenen-Bristen
Bei der diesjährigen Austragung vom legendären Bergrennen Silenen-Bristen wollte ich ganz vorne mitfahren. Anfangs konnte ich sehr gut in den Anstieg zur 1.Kehre hineinfahren. Mit dabei waren auch der Vorjahreszweite Daniel Suter und der starke Bergfahrer Mathias Frank. Gemeinsam bestimmten wir das Tempo! In der 3 Kehre griff dann der Luzerner Mathias Frank unerwartet früh an. Am Hinterrad von Daniel Suter pokerte ich zu lange. Leider konnte Suter den Angriff nicht gelich neutralisieren! So fuhr ich dann erst auf dem letzten Kilometer an Suter vorbei. Frank der inzwischen 10-15m Vorsprung auf mich hatte, fuhr schliesslich alleine dem grossen Publikum entgegen. Leider bemerkte ich nicht, dass sich Joel Frey und ein weiterer Fahrer an mein Hinterrad klammerten. In der Galerie kam es schliesslich zum Sprint um Platz 2. Leider fühlten sich meine Beine sehr kalt und leer an. Ich beendete das Rennen auf dem 4. Rang. Bilanz: 50Fahrer, nass kaltes Wetter (7°Grad), 4.Rang
P.S.: Herzlichen Dank an die riesengrosse Fangemeinde, die mich den Hang hochgetragen hat!!! Wow, genial!
09.-13.05.2007 Giro del Friuli / ITA (UCI, 2.2)
Meine erste Rundfahrt werde ich heute in Italien bestreiten. Mit von der Partie sind 37 Mannschaften à 5 Fahrer (185 Teilnehmer). Es werden einige Nationalmannschaften (Slowenien, Slowakei, Kazhakstan, Ukraine) und erstklassige Teams aus Italien, San Marino, Frankreich, Japan und den USA starten. Die 6 Etappen werden an 5 Tagen absolviert. Gesamthaft sind 760km zurückzulegen. Die 1.Etappe führte über 150km mit mehrheitlich flachen Partien. Das Gesamtklassement wird von 19 Ausreissern angeführt, mit dabei Dan Craven aus unserem Team, Fidi BC.com! Am zweiten Tag gings am Morgen auf einer Halbetappe von 86km ziemlich schnell zu und her. Das Feld rollte gemeinsam im Ziel ein. Am Nachmittag stand die erste grosse Prüfung der Rundfahrt auf dem Programm. Es wurde ein Zeitfahren über 24,6km ausgetragen. Leider startete unsere Mannschaft mit den gewöhnlichen Strassenrädern. Auf so einer kurzen aber sehr intensiven Strecke mit viel Wind werden technische und taktische Fehler hart bestraft. Unsere Mannschaft klassierte sich mit einem Stundenmittel von 49km/h auf dem 22. Rang. Gewonnen wurde das Zeitfahren vom BMC-Racing Team. Ihr Durchschnitt betrug 51.3km/h. Der Zeitabstand von 1'37'' war ein herber Rückschlag! Der dritte Tag wurde auf einer coupierten Strecke mit zwei Schlussanstiegen ausgetragen. Leider wurde ich im zweitletzten Aufstieg abgedrängt und zu Fall gebracht. Durch den Sturz verpasste ich die Spitzengruppe um wenige Meter. Die 5. und 6.Etappe zeichnete sich durch ein sehr anspruchvolles Profil ab. An den beiden letzten Tagen konnte ich nochmals aufdrehen und von Tag zu Tag Zeit und Ränge im Gesamtklassement gut machen. Leider erwischte ich am zweitletzten Tag einen blöden Hungerrast vor dem 6km langen Schlussanstieg. Der Schlusstag begann wieder sehr hektisch und schnell! Mit 50km/h wurden die ersten 80km zurückgelegt. Mit diesem Tempo an den Berg zu fahren war hart. In den Anstiegen konnte ich jedoch von "hinten" das Feld aufrollen und immer weiter nach vorne fahren. Ich belegte am Finaltag den 20.Schlussrang der Etappe. Im Gesamtklassement verbesserte ich mich auf den 35.Schlussrang!
06.05.2007 GP Frauenfeld
Das Rennen in Frauenfeld verlief auf den ersten 5 Kilometern ganz ruhig. Alle warteten rücksichtsvoll :-) die erste Steigung zum "Bergpreis" ab. Nach der Abfahrt folgte ein flaches Gleiterstück mit viel Gegenwind! Auf diesem Teilstück versuchte ich gleich von Anfang an Druck auf die Pedale zu geben. Kurze Zeit später löste sich eine Gruppe von 12 Fahrern vom Feld ab. Mit dabei waren u.a. meine Teamkollegen, Alain Lauener und Matteo Montanari sowie der Schwyzer Thomas Strüby. Gemeinsam erarbeitete unsere Gruppe kontinuierlich Zeit auf das grosse Feld heraus. Nach der hälfte der Distanz löste sich im grossen Feld erneut eine kleine Gruppe. Dieses Mal folgten uns der für Namibia startende, Dan Craven sowie der sehr talentierte Pole, Jaroslaw Maricz. Als diese 5-köpfige Verfolgergruppe in der 3.letzten Runde den Zusammschluss schaffte, wurde im 17 köpfigen "Gruppetto" sehr unruhig gefahren. Jeder versuchte anzugreiffen und wegzufahren. Jedoch scheiterten alle Versuche! So kam es schliesslich zu einer Sprintankunft bei dem sich der Querspezialist, Christian Heule, als bester Sprinter bzw. Streckenabkürzer erwies. Bilanz: 100 Fahrer, gutes Wetter, 10. Rang
P.S.: Herzlichen Dank für die tolle Fanclub-Unterstützung!
04.05.2007 Vorschau auf die nächsten Wettkämpfe
Am kommenden Sonntag werde ich zusammen mit meinem Team am GP Frauenfeld teilnehmen. Das Rennen wird über 9Rd auf einer 18.6km langen Strecke (jeweils 130Hm) ausgetragen. In den vergangenen Jahren wurde der Sieger jeweils in einem Sprint bestimmt. Da unser Team über einige "endschnelle Leute" verfügt, darf sicher mit einem guten Resultat gerechnet werden! Anfangs der kommenden Woche werde ich dann mit ein paar Fahrern aus unserer Equipe an der internationalen Rundfahrt (UCI, 2.2), Giro del Friuli, teilnehmen. Die Rundfahrt dauert von Mittwoch bis Sonntag wobei 6 Etappen zu absolvieren sind! Unter anderem mit einem Mannschaftszeitfahren über 25km sowie zwei sehr schweren Bergetappen.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Weekend und "en gueti Ziit"!
29.04.2007 Explosion!
Nach dem Rennen sprach ich mit verschiedenen Rennfahrern, Betreuern, Offiziellen, Presse und Ehrengästen. Von allen erhielt ich grosses Lob für meine offensive und beeindruckende Fahrweise! Einzig eine kleinere Gruppe von "Neidern" verstand es nicht, weshalb ich mich so ins Zeug legte. Ich bekam Wörter an den Kopf geworfen, wie: "Du Idiot, weshalb fuhrst du so schnell?!" oder "...geschieht dir recht, dass du das Rennen nicht gewinnen konntest!". In der Folge fühlte ich mich zu sehr in die Enge getrieben und wurde gegenüber einem Fahrer handgreiflich. Natürlich ist dies nicht sehr professionell und für das möchte ich mich auch entschuldigen!
29.04.2007 Rund um die Rigi: 6. Rennen
Schon ein Tag vor dem Rennen durfte ich zusammen mit meiner Mannschaft, Team Fidi BC.com, die herrliche Atmosphäre in Gersau geniessen. Schliesslich begann der Tag schon früh und deshalb war es wichtig mit voller Konzentration in das hochkarätige Rennen zu starten. Als um 08.00 Uhr endlich der Startschuss fiel, war ich sehr erleichtert! Der Moment/der Tag, auf den ich schon seit längerem meine volle Konzentration und Planung ausgerichtet hatte, war gekommen!!! Das Rennen startete ruhig. Nach einigen kleinen Positionsverschiebungen war ich schliesslich doch noch in den vorderen 10 Positionen in den 1.Aufstieg zur Schwyzerhöhe angetreten. Mit grosser Übersicht und einem super guten Gefühl in den Beinen bewältigte ich die 3.8km. Kaum zu glauben aber wahr! Nach dieser ersten Steigung fuhr unser Team nur noch zu dritt (gestartet waren 11 Atheleten)!!! Alle anderen Fahrer hatten irgendwie Mühe bekundet und gaben in der Folge das Rennen auf. In der zweiten Runde wurde sehr regelmässig und verhalten weitergefahren. Mit einer solchen Fahrweise, des Feldes, war es nichts als klar, dass in der zweiten Runde eine weitere Selektion stattfinden wird. Leider konnte ich die gute Position der 1. Runde nicht mit in den "Berg" nehmen. Von hinten fuhr ich aber dennoch wieder nach vorne und konnte die ganze Situation gut kontrollieren. Getragen von einem super tollen Publikum und einer riesigen Fangemeinde fuhr ich wieder an der Spitze über die Schwyzerhöhe. Als ich über die "Kante" fuhr, sah ich das nur noch 18 Fahrer mitfahren konnten. Meine Vorhersage, dass im 2.Aufstieg der "Weizen vom Spreu" getrennt wird, war also nicht ein blöder Spruch sondern Realität! In der Schlussrunde musste ich sehr viel kontrollieren und ettliche "Löcher" zu fahren, was mir enorm Substanz geraubt hatte. So war es auch kein Wunder, dass man vorne 4 Fahrer ziehen liess. Die vier Fahrer fuhren mit rund 1'30'' Vorsprung in den Schlussanstieg und kamen dann auch durch. Mit 5 Leuten war ich an der Verfolgung interessiert. Als wir uns der "Flamme rouge" näherten, wollte ich nochmals ausreissen doch die Fahrer kontrollierten mich schön und so kam ich dennoch auf den 9.Schlussrang. Bilanz: 90Fahrer, Wetter gut, Unterstützung durch den Fanclub-einfach genial!!! Schnitt: 41.1km/h
22.04.2007 5.Rennen: GP Pregnana Milanese/ITA
Wie schon bei den vorherigen Rennen durfte ich auch heute wieder zimlich früh (05.00 Uhr) aufstehen. Nach einer kurzen Pasta-Party um halb 6 ;-) ging's dann weiter nach Pregnana Milanese, und wie's der Name schon andeutet, befindet sich dieses Städtchen ganz in der Nähe von Milano. Um 09.00 Uhr fiel der Startschuss zu einem rund 150km langen Flachrennen. Nach 4 von 13 Runden betrug unser Durchschnitt ein bisschen mehr als 50km/h. Das Rennen war also ziemlich schnell gestartet worden! In der 7.Runde war für kurze Zeit das Tempo rausgenommen worden und deshalb ereigneten sich unzählige Attacken. Nach 3 oder 4 eigenen Versuchen musste ich langsam meine Kräfte einteilen. Leider habe ich gerade im Anschluss die "richtige" Gruppe verpasst. 11 Fahrer, darunter meine Teamkollegen Fabio Anelli und Christian Velatti, waren in der Ausreissergruppe vertreten. Hinten im Feld wurde für kurze Zeit "gebummelt" und so konnten die vorderen Fahrer Zeit gut machen. Wie immer in Italien, wurde es zwischendurch ganz schön kriminell. Ein grosses Glück, dass nicht mehr passiert! Als wir beim vorletzten Mal am Zielstrich vorbeifuhren, nahm ich mir vor, dass ich noch einen Ausreisversuch starten werde. Da die vorderen Leute schon ziemlichen Vorsprung hatten (rund 1'20''), wusste ich, dass diese nicht mehr zu holen sind. Rund 5km vor dem Ziel griff ich nochmals an! Dieses Mal reichte es für einen 12.Schlussrang. Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen, dass meine Form im Moment gut ist. Ich hoffe, dass ich in dieser Woche nochmals einen weiteren Schub nach oben mache. So dass es am kommenden Wochenende für ein Topresultat reicht :-)!!! Bilanz: 162 Fahrer, schönes Wetter (23 Grad) und ein guter Schnitt von 47.5km/h.
20.04.2007 Gute Trainingsbedingungen
Herrlich! Die letzten Tage verbrachte ich zu Hause in vertrauter Umgebung. Bei diesen idealen Bedingungen konnte ich natürlich super trainieren. Anfangs musste ich aufpassen, dass ich mir nicht einen Sonnenbrand "einfange" ;-). Genau wie mich zog es auch andere Radfahrer nach draussen. Unter anderem sah ich Grégory Rast (Schweizermeister), Beat Zberg sowie Steffen Wesemann (3.Paris-Roubaix) auf der Strasse! Nach einem wettkampffreien Wochenende geht es am kommenden Sonntag wieder weiter mit dem Renngeschehen. Das Rennen vom 22.04. wird in der Lombardei ausgetragen. Dies bedeutet, dass es bestimmt schnell und hektisch zu und her gehen wird. Am Dienstag werde ich zusätzlich am GP Caduti in Italien an den Start gehen. Ein Teil unserer Mannschaft (Fidi BC.com) fährt momentan gerade die "Loir-Rundfahrt (UCI, 2.2)". In der Auftaktetappe konnte mein Teamkollege und RS-Gspändli, Alain Lauener, den Sprint für sich entscheiden. Er fährt im Moment im Gesamtleader-, Punkte- und Nachwuchsfahrertrikot. Herzliche Gratulation, tolle Vorstellung!!! Ich wünsche allen ein schönes Weekend, alles Gute und daran denken: am 29.04. geht's 3mal um die Rigi, nicht verpassen, das wird bestimmt super!!!
Mein viertes Rennen der Saison absolvierte ich mit unserem Team in der Nähe von Lecco/ITA. Heute war ein nationales Eliterennen mit allen Topteams von Italien. Unter anderem waren: Zalf Desirée Fior, Finauto, Pagnuncelli und viele weitere (29Teams) am Start - alles Mannschaften bei denen schon grosse Stars und Hoffnungsträger formatiert wurden: Ivan Basso, Paulo Bettini, Stefano Garzelli und viele mehr. Jüngstes Beispiel für die Qualität in Italien sind die beiden Russen Mikael Ignatiev (Tinkoff/ITA) und Dimitirev Grivko (Quick Step-Innergetic/BEL). Unser Rennen führte über 152km. Der Wettkampf wurde im Rundstreckenformat (8Rd+1spezielle Rd) durchgeführt. Da das Rennen mit sehr vielen technischen Abschnitten und coupiertem Gelände ausgestattet war (120Hm pro Runde), wusste ich, dass es heute kein "Schmaus" werden würde! Nach sehr turbulenten 140km mit einigen sehr hektischen (bzw. rubiaten) Momenten fuhr ich an ungefähr 130. Stelle in den Schlussanstieg, welcher rund 3km lang war. Im Anstieg konnte ich nochmals den "Hebel" aufdrehen und fuhr ungefähr bis zur 10.Position nach vorne. Da vorne eine Gruppe von 8 Leuten bereits auf der Flucht waren, wurde in unserer 2.Gruppe Tempo von den Mannschaften herausgenommen. Schliesslich fuhr ich mit einer 30 Mann Gruppe in den letzten Kilometer. Da nur noch Matteo Montanari bei mir war, lancierte ich für ihn den Sprint um den Top-Ten-Platz. Matteo (2. von Fully!) kam auf den 13. Rang. Ich klassierte mich als 20. von 205 Fahrern. Sonstiges: Wetter 21Grad (leichter Sonnenbrand;-), 152km in 3h22' (Schnitt 43.6)/ bis zum Schlussanstieg 45.3km/h! Gefühl gut, Beine gut, leider war ich einwenig zurückhaltend.
01.04.2007 3. Rennen: 1.Sieg im Elitefeld!!!
Yeah :-)! Im 3.Eliterennen der Saison konnte ich meinen ersten Saisonsieg im Strassenradsport feiern! Nach einem kleinen Missgeschick in der ersten Runde (Plattfuss vorne) musste ich nach dem behobenen Defekt wieder ins Feld fahren. Als ich wieder bei den Leuten war, befand sich in der Zwischenzeit bereits eine 15köpfige Gruppe auf der Flucht. Diese Gruppe wurde jedoch in der zweiten Runde wieder eingeholt. In der 3.Runde wurde schliesslich die Entscheidung von den Fahrern gesucht. In einer 20 Mann starken Ausreissergruppe waren fünf Fahrer von unserem Team, Fidi BC.com, vertreten. Wir wussten, dass es nun an uns liegt, dass Rennen zu kontrollieren um zu gewinnen. Als in der letzten Runde nach unzähligen Attacken ein weiterer Angriff erfolgte (Matthias Frank, Team Hörmann) setzte ich mich an sein Hinterrad und versuchte kurze Zeit später den Alleingang! Auf den letzten 6km musste ich nochmals richtig Vollgas geben, denn in meinem "Windschatten" befanden sich 19 andere Faherer die das Rennen ebenfalls noch gewinnen wollten. Dank einer tollen Leistung meines Teams sowie dem erfolgreichen Angriff war es nun perfekt! Solo feierte ich meinen ersten SIEG!!! Bilanz: 174km (5Rd à 36 bzw. 30km), 66 Fahrer und gutes Wetter ;-) Super geniales Gefühl!
26.03.2007 Start als Berufssportler
Der Zeitpunkt für mein grosses Vorhaben ist gekommen. Ab heute werde ich mich berufsmässig auf den Sport konzentrieren! Nach dem Abschluss des Lehrerseminars im Sommer 2006 und der soeben absolvierten Spitzensport-RS ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mein Glück als Sportler versuchen möchte. Jetzt stehen mir keine staatlichen Hürden mehr im Wege. Da ich weiss, dass dies der Traum von vielen jungen Ausdauer- athleten ist, werde ich mich einer grossen Konkurrenz stellen müssen. Ich werde sicherlich mein Bestes geben! Für Erfolge kann ich jedoch nicht garantieren. Ich werde aber Tag für Tag daran arbeiten, dass vielleicht eine Erfolgsgeschichte daraus entsteht!
25.03.2007 2.Rennen GP Jura (125km)
Im jurasischen Dörfchen Genevez wurde heute das 2. Saisonrennen ausgetragen. Die äusseren Bedingungen deuteten auf ein sehr kaltes und deshalb auch "hartes" Rennen hin. Bei Minus-Temperaturen, neblig-bewölktem Wetter und einer "tollen" Sicht auf Schneebedeckte Wiesen und Felder, absolvierten wir 12 Runden auf einem flachen Parcours. Mit Ausnahme einer kleinen Steigung, welche rund 600m lang war. Gestartet wurde mit Handicap-Verfahren! Das heisst, die vor uns gestarteten Amateure erhielten eine Zeitgutschrift von 8 min. Diesen Rückstand mussten wir (Elite) aufholen, um das Rennen gewinnen zu können. Nach 10 Runden waren die Amateure dann auch gestellt worden und der Wettkampf wurde deshalb von "Neuem" lanciert. Da das Tempo leider nicht horrend hoch war, blieb das gesamte Fahrerfeld beisammen. In der letzten Runde versuchte ich mein Glück mit einer Tempoverschärfung am Aufstieg. Zusammen mit Roger Beuchat und 6 weiteren Fahrern konnten wir uns kurzerhand vom Feld absetzen. Da einige Fahrer dieser Gruppe jedoch nicht an ein Durchkommen glaubte und die Beine hängen liessen, holte uns das Feld ungefähr 5 km vor dem Zielstrich wieder ein. Mit einer taktischen Variante versuchten wir vom unserem Team, FIDIBC.com dennoch einen letzten Schachzug, (Einreihen von Fahrern) um einen unserer Sprinter in gute Position zu bringen. Da wir aber schon früh mit der Führungsarbeit angefangen haben, scheiterte unser Versuch leider rund 500m vor dem Ziel. Da ich nicht zu den geborenen Sprintern gehöre, riskierte ich am Schluss nichts mehr und rollte deshalb mit dem Feld ins Ziel. Bilanz: 40. Rang
23.03.2007 Spitzensport RS geschafft
Juhuui, ich habe die RS bestanden :-)!!! Nach 18 Wochen Aufenthalt im wunderschönen Bergdorf Andermatt/UR kann ich auf viele schöne, eindrückliche, schwierige aber auch sehr motivierende Momente zurückblicken. Während der gesamten RS konnte ich sehr gut trainieren, essen und schlafen! Ich kann nun sagen, dass die RS bzw. das Militär keine "blöde" Sache ist. Neben dem kameradschaftlichen Aspekt werden vor allem auch Disziplin, Ordnung und Gerechtigkeit gefördert! Ganz besonders möchte ich meinen Zimmerkollegen (Sdt Merz, Sdt Büchi, Sdt Murbach und Sdt Lauener) und dem KP (Oblt Rigozzi, Hptfw Regli, Four Fischli/Krohn) für die gute Zeit und das gemütliche Zusammenleben danken ;-)!!! Einen weiteren Dank möchte ich an das gesamte Komp Zen G A in Andermatt richten. Hier speziell an: Oberst i Gst F. Nager, Herr U. Gantenbein, Frau R. Lagger und Frau V. Voigt. Herzlichen Dank für die gute Zeit!
18.03.2007 1.Rennen der Saison: Mendrisio (151km)
Heute habe ich mein erstes Saisonrennen bestritten. In Mendrisio/SUI standen rund 190 Fahrer am Start. Das Rennen wurde über eine Distanz von 151km (12 Runden à 12.8km) ausgetragen. Da es ein UCI Europe Rennen (ME 1.2) war, starteten wir gemeinsam mit etlichen in- und ausländischen Profis. Unter anderem waren Teams aus Italien, Österreich, Deutschland, Polen, Australien (Nati) sowie der Schweiz am Start. Nachdem die ersten paar Runden sehr hektisch gefahren wurden, beruhigte sich das Feld nach der Hälfte der Distanz allmählich. Da ich noch nicht voll auf Risiko fuhr und mich deshalb aus den kritischsten Positionskämpfen raushielt, verpasste ich dann leider den Angriff des späteren Siegers (Andreas Dietziker/ Team LPR) und dessen 14-köpfige Gruppe. In der 11. von 12 Runden fühlten sich meine Beine noch sehr gut an! Gemeinsam mit meinem FIDIBC.com Teamkollegen, Dan Craven/NAM, setzte ich nochmals zu einer Tempoerhöhung im Anstieg an. Dieser kurze Fluchtversuch scheiterte jedoch in der Abfahrt schon bald am horenden Tempo des Feldes. Bilanz: 60.Rang. Da es ein sehr schnelles und anspruchvolles Rennen war, beendeten lediglich 93 von 186 Fahrern das Rennen. Schnitt 42.6km/h.
P.S.: Herzlichen Dank für's anfeuern;-)
06.03.2007 Zufall :-)
Als ich heute nach 4h Training vom Sattel in Richtung Brunnen unterwegs war, fuhr plötzlich jemand an meinem Hinterrad mit. Es war niemand anderes als der ehemalige Strassenweltmeister und Tour de Suisse Sieger: Oscar Camenzind! Zusammen fuhren wir anschliessend noch nach Gersau und unterhielten uns dabei ein bisschen. Ösi ist ein super netter Typ!
05.03.2007 Selektionskriterien WM/EM
Heute habe ich erfahren, welches die Selektionskriterien für die Kurzdistanz WM / EM sind. Damit ich mich qualifiziere, muss ich an den folgenden beiden Rennen eine sehr gute Leistung zeigen:
07.04. Eikerlauf (GP Osterlauf, 5.85km) 22.04. Powerman Holland
Ich hoffe, dass an diesen beiden Tagen meine volle Leistungsfähigkeit bestätigen kann!
Heute war es nun endlich soweit :-)! Der Fan-Club stellte allen Interessierten, Verwandten, den Medien sowie meinem Hauptsponsor (Fredy Inderbitzin, GA Allianz Suisse in Schwyz) die Grundlagen, Konzepte sowie den Grundgedanken des Vereins vor. Der Präsident (Martin Stutzer) erklärte allen Anwesenden, in welcher Form der Fan-Club mich unterstützen möchte und weshalb ein Verein einen grossen Beitrag am Erfolg eines Sportlers ausmacht. Die Aktuarin (Esther Reichlin) stellte den Rennkalender vor. Sie zeigte auf, an welchen Rennen der Fan-Club anwesend sein möchte und wie eine Anmeldung zu Stande kommt (mehr Infos dazu auf dem Fan-Club link - links nebenan!). Urs Styger (webdesign des Fanclubs) erklärte den Leuten, wie die Homepage aufgebaut ist und wo man alle News finden kann. Unser Kassier (Reto Auf der Maur - besser bekannt als - Gummel) kam beim Verteilen der Einzahlungsscheine schon mächtig ins Schwitzen ;-). Wir hoffen, dass wir DIR auch schon einen Einzahlungsschein geben durften?! :-)
Heute habe ich meinen "ersten" kleineren Wettkampf in Andermatt absolviert. Unsere Staffel mit Oberst i Gst Hans Wyrsch, Oberstlt Beat Jörg, Sdt Schelling, Oblt Renner Anton sowie dem Obwm Wyrsch Ralph belegte dabei den 2.Gesamtrang (Kategoriensieger Staffel Open). Ich hoffe, dass dies ein gutes Omen für den weiteren Verlauf meiner Saison ist!
19.02.2007 RS-Schlussspurt!
Vor 13 Wochen besuchte ich das erste Mal die wunderschöne Kaserne Altkirch in Andermatt. Anfangs absolvierte ich mit meinem Teamkollegen Alain Lauener die AGA (5 Wochen Allgemeine Grundausbildung) im Spitzensportzug. Danach wechselte das "gross" der Truppe ihren Standort nach Magglingen (BASPO). Alain und ich blieben hier im traumhaft schönen Urserntal/UR als Spitzensportler alleine übrig! Gemeinsam teilten wir uns jeweils den Tagesaufwand im Büro. Nun bleiben uns noch 5 Wochen bis zum RS-Ende vom 23. März 2007 :-)
P.S.: Übrigens bin ich seit dem Montag ein stolzer Soldat (Sdt;-)
17.02.2007 Teampräsentation in Arbedo
Heute wurde ich zusammen mit meinem Radteam (FidiBC.com) den Tessiner Medien vorgestellt. Es verlief eigentlich sehr ähnlich, wie bei einer ProTour-Vorstellung. Als erstes durfte unser Teamchef (Fabrizio Biaggi) auf die Bühne der Gemeindeaula. Er verkündete den Journalisten seine Vorstellungen rund um das Team (Budget, Ziele und Idee seiner grossen Leidenschaft - dem Radrennsport). Im Anschluss wurden die Fahrer einzeln vorgestellt - jeder wurde stichwortartig charakterisiert. Zwischendurch sprach Gianluca Bortolami (ehemaliger Berufsradfahrer, Tour de France Etappensieger) im Dialog mit einem Journalisten zu den anwesenden Gästen, weiteren Medienleuten sowie dem Team. Er erzählte über seine Vergangenheit und den anspruchsvollen Weg nach oben an die Spitze - sehr eindrücklich!
11.01.-13.01.2007 Medical Days in Magglingen
An diesem Wochenende hat sich das Nationalkader (Triathlon/Duathlon) in Magglingen zu den sportmedizinischen Untersuchungen getroffen. Auf dem Programm standen u.a. ein Rumpfkrafttest (Gerd sei dank;-), ein ärztlicher Untersuch, ein professionelles Fotoshooting, ein Lungenfunktionstest sowie ein eindrücklicher und super organisierter Social-Event in einer grossen Kletterhalle bei Bern. Neben den Untersuchungen blieb natürlich auch etwas Zeit für den Austausch zwischen den Athleten. Diese drei Tage oberhalb von Biel waren sehr abwechslungsreich!
08.01.2007 Start in den 2.Ausbildungsteil der RS in Andermatt
Ab heute werde ich für 11 Wochen in Andermatt stationiert sein. Neben kleineren Arbeiten im KP (Büro:-) werde ich mich vorwiegend dem Sport zuwenden. Ziel ist es, innerhalb dieser 3 Monate einen konstanten Formaufbau zu erreichen.
02.01.2007
Heute ist es soweit! Meine liebe Freundin, Silvia, ist soeben nach Neuseeland abgereist. Ihre rund 30 stündige Reise wird sie mit einem kleinen Zwischenaufenthalt in Südkorea (Seoul) nun in Angriff nehmen. Der Grund für ihren Auslandaufenthalt ist das Erreichen des Advanced (Höheres Englisch Zertifikat für die Primarschule!). Ich wünsche Ihr auf diesem Weg alles Gute und viel Erfolg! Schmutz, HDGFG!!!
01.01.2007 " ES GUETS NEUS JAHR!!!"
Liebe Freunde und Bekannte, geschätzte Besucherinnen und Gäste
Ich wünsche Euch allen ein gutes, erfolgreiches und unfallfreies Neues Jahr 2007! Ich hoffe, dass Eure Ziele und Träume alle in Erfüllung gehen. Sollte es aber auch einmal nicht so laufen, wie gewünscht dann denkt daran: "Der Weg ist das Ziel". Alles Gute, Sven ;-)
16.12.2006 GRÜNDUNG des Sven Schelling FANCLUB!
Dank der grossartigen Unterstützung meiner guten Freunde und Kollegen ist es im Restaurant Bahnhof im Steinerberg/SZ zur Gründung "meines" Fanclubs gekommen. Für mich ist das ein wunderschönes, erfreuliches und absolut super motivierendes Weihnachtsgeschenk meines näheren Umfeldes!!! Ich möchte mich ganz offiziell bei allen Anwesenden (Vorstand, Mitglieder) für die bereits erbrachte Arbeit, das grosse Vertrauen und die positive Einstellung gegenüber meiner Idee (Werdegang zum Berufssportler) herzlichst Bedanken! Ihr seit einfach geniale Leute :-)!!!
15.12.2006 Glück im Unglück!!! Als ich heute Abend (Freitag, 18.55Uhr) nach Hause fahren wollte, wurde ich beim Bahnübergang in Andermatt von einem Zug (Gotthard Bahn) seitlich erfasst! Zum guten Glück bin ich noch am Leben und habe "nur" ein paar kleinere Blessuren aus dem Unfall mitgenommen.
09.12.2006 Bereits sind fünf Wochen seit dem Start der RS in Andermatt vergangen. Um präziser so werden: Ich habe heute meine Grundausbildung (Spi Spo RS) zusammen mit den Geb Spez Rekruten erfolgreich absolviert! Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die vielen negativen Kommentare, die es über das Militär bzw. die RS gibt nicht bestätigen kann. Für mich waren die ersten paar Wochen abwechslungsreich und lehrreich. Die Stimmung innerhalb der Rekruten sowie der Kaderleute war gut und vielversprechend für die Zukunft!
P.S.: Heute hat mein Bruder JOEL Geburtstag (18!)! Happy Birthday+alles Gute für die Zukunft!!!!
18.11.2006 Erfreuliche Post vom Swisstriathlon-Verband... Ab 2007 bin ich neu im Duathlon Nationalmannschafts A-Kader. Natürlich werde ich alles versuchen, um dieser Nomination gerecht zu werden und diese auch in Zukunft bestätigen zu können. Zudem ist es für mich immer eine grosse Ehre, die Schweiz an einem Grossanlass vertreten zu dürfen!
6.11.2006 Die staatliche Pflicht ruft: Einrücken in Andermatt zur RS! Mit Athleten aus der ganzen Schweiz und aus den verschiedensten Sportrichtungen beginnt nun die 5-wöchige Grundausbildung.
3.9.2006 Der letzte Duathlon des Swiss-Cup ist bereits Geschichte! Trotz des dritten Ranges im Gesamtklassement 2006, bleibt ein klitzekleiner Wehrmutstropfen! Den mit 12 (auf Andy Sutz) bezw. 15 Punkten Abstand (von möglichen 4000!) zu David Senn, ist wohl der knappeste Ausgang Tatsache geworden. Aber eben wenn und aber (Kölliken lässt grüssen) gilt nun mal nicht ;-) Auf der anderen Seite blieb ich von gröberen Verletzungen verschont, wass wohl wichtiger ist, wie ein paar Sekunden!
30.8.2006 An der diesjährigen Duathlon-Weltmeisterschaft von Corner Brook in Canada ging für mich ein weiterer Traum in Erfüllung! Trotz des Lehrerseminarabschlusses Ende Juni und den damit verbundenen schulischen aber auch zeitlichen Aufwendungen, ist es mir gelungen einen Podestplatz zu erkämpfen! !!! Bronzemedaille !!! bei den U23-Duathleten
1.4.2006 Heute finden in Illgau/SZ die Ehrungen zum Schwyzer Sportler des Jahres 2005 statt. Nur schon nominiert zu sein ist für mich eine grosse Ehre. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich die Nachricht erhielt, den "Spezielpreis Nachwuchs" überreicht zu bekommen.
Schwyzer Sportler des Jahres 2005 wurden der Skispringer Andreas Küttel (3 Weltcupsiege und mehrere Podestplätze!) und die Radrennfahrein Priska Doppmann. (CH-Meisterin sowie 1. Ränge an Radrundfahrten u.a. "Tour de France" und Eintagesrennen)